
Einige Experten hatten schon davor gewarnt, nun scheint es bald Wirklichkeit zu werden: 200.000 Jobs wären weg, wenn das Verbrenner-Verbot ab 2035 tatsächlich eintritt und die EU nicht einschreitet.
200.000 Jobs auf einen Streich weg – die Folgen des Verbrenner-Verbots wären katastrophal, wie Experten immer wieder warnen. Doch derzeit sieht es nicht danach aus, als ob die EU zurückrudern würde. Zum Leidwesen Hunderttauender Menschen.
Automobilbranche warnt vor desaströsen Folgen: Noch keine Umkehr in Sicht
Schon vor einigen Jahren beschloss die EU das Verbrenner-Aus ab 2035. Dies bedeutet, dass man ab diesem Jahr keinen Verbrenner mehr als Neuwagen zulassen darf. Was sich in der Theorie wie ein großer Schritt in Richtung Klimawende anhörte, stößt jedoch in der Praxis auf massive Probleme. Denn auch die Weltwirtschaft macht diesem Vorhaben ein Strich durch die Rechnung. Größen in der Automobilindustrie hatten Bundeskanzler Friedrich Merz bereits davor gewarnt, dem Verbrenner-Verbot zuzustimmen. Europa würde sich durch dieses Verbot nicht nur selbst aus dem Wettbewerb nehmen, sondern zudem Hunderttausende Arbeitsplätze gefährden. Noch jedoch ist nicht in Sicht, dass sich die EU zu einer Umkehr bewegen lässt.
200.000 Jobs auf einmal weg: Experten befürchten Katastrophe
Schon viele von ihnen haben es vorgerechnet: In Deutschland arbeiten ca. 770.000 Menschen in der Automobilbranche. Dazu zählen nicht nur große Autobauer, sondern auch Zuliefererbetriebe und Kfz-Werkstätten. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass man für ein E-Auto im gesamten Wirtschaftsprozess weniger Arbeiter benötigt als für einen Verbrenner. Schätzungen zufolge könnten so ca. 200.000 Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren, weil sie einfach nicht mehr benötigt werden.
Noch im Herbst dieses Jahres will die EU das Verbrenner-Verbot ab 2035 noch einmal überprüfen. Deshalb melden sich nun viele Experten zu Wort und fordern nicht, dass man die E-Mobilität wieder komplett streicht, sondern dass es jetzt Zeit für mutige Strukturreformen sei. Zudem müsse sich Europa nicht auf ein Verbot einschießen, sondern technologieoffen sein. Baut man weiterhin die Bürokratie ab und schaffe Steuererleichterungen, sei dies der richtige Weg, den man für die E-Autos ebnen könne. Alles andere würde von Europa abhängen, mit desaströsen Folgen für die EU-Bürger und für Deutschland.
(Quellen: Deutscher Bundestag, Wirtschaftswoche)














