22.000 Euro: Bürger sollen Zuschüsse für neues Auto bekommen

Eine Fotomontage bestehend aus fünf 500-Euro-Scheinen im Vordergrund und mehreren roten, kaputten Autos im Hintergrund. Die Geldscheine sind ein wenig transparent.
Symbolbild © imago/blickwinkel

Die wenigsten wissen es. Dabei haben sie einen Anspruch. Mit bis zu 22.000 Euro können Millionen Bürger Zuschüsse für ein neues Auto bekommen. Sie müssen dafür aber bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Auch die Preise für gebrauchte Fahrzeuge sind in den letzten Jahren extrem angestiegen. Umso schwieriger wird es für es diejenigen, die sowieso schon zu wenig Geld haben. Doch bestimmte Bürger können Zuschüsse für ein neues Auto bekommen. Sie müssen nur den entsprechenden Antrag stellen.

Arbeitslose bekommen Zuschuss fürs Auto: „Wir müssen alles selbst bezahlen!“

Laut aktuellen Statistiken gibt es derzeit knapp drei Millionen Arbeitslose in Deutschland. Die Mehrheit von ihnen möchte wieder arbeiten gehen und bemüht sich um einen neuen Job. Doch auch wenn sie diesen bekommen, ist er noch immer nicht gesichert. Da man sich für eine Arbeit in einem größeren Umkreis bewerben muss, gibt es durchaus Menschen, die aufgrund der schlechten Verkehrsanbindung an den Arbeitsplatz nicht rechtzeitig ihre Arbeitsstelle antreten könnten. In solchen Fällen gewährt das Arbeitsamt einen Zuschuss zur Anschaffung eines Pkw.

Dies passt vielen Bürgern hierzulande nicht. Denn wenn sie arbeiten gehen und das eigene Auto den Geist aufgibt, müssen sie den neuen Wagen allein finanzieren. Dabei dient die finanzielle Unterstützung nur der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. Dennoch gibt es eine weitere Gruppe von Menschen, die arbeiten geht, sich aber kein Auto leisten können, weil sie nicht genug verdient und ihr das Leben nicht gut genug in die Hände spielt.

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Bürger haben Anrecht auf Zuschüsse für ein neues Auto: Das müssen sie beachten

Eine Gruppe von Menschen hat auch einen Anspruch auf Zuschüsse für ein neues Auto. Sie wissen es nur meistens nicht. Diejenigen, die einen Antrag stellen können, sind Rentner mit einer anerkannten Einschränkung. Sie müssen zum einen ihren Grad der Behinderung nachweisen. Zum anderen müssen sie Belege dafür bringen, dass sie ohne ein Fahrzeug nicht zur Arbeit oder nicht am sozialen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

Der Antrag auf die Bezuschussung eines Fahrzeugs kann bei verschiedenen Stellen eingereicht werden, unter anderem bei der gesetzlichen Unfall- oder Rentenversicherung sowie anderen sozialen Trägern. Je nach Einkommen ist eine Förderung von bis zu 22.000 Euro möglich. Auch der Erwerb eines Führerscheins kann bezuschusst werden und beträgt, je nach Höhe, zwei bzw. ein Drittel der Gesamtkosten.

(Quellen: Deutsche Rentenversicherung, Sozialverband Deutschland, dpa)