500 km Reichweite: E-Auto für unter 6000 Euro soll auf die Straße

Ein kleines schwarz-weißes Elektroauto steht auf der Straße und parkt. Im Hintergrund sieht man eine mit Bäumen bepflanzte Altstadt, für die der kleine Stromer ideal geeignet ist.
Symbolbild @ istockphoto/EoNaYa

Eine echte Sensation bahnt sich gerade an, denn ein E-Auto für unter 6.000 Euro soll auf die Straße kommen – und das mit einer Reichweite von 500 km. Die Konkurrenz kann es kaum glauben.

Während hierzulande ein E-Auto für viele Bürger noch unbezahlbar ist, bringt die Konkurrenz nun ein E-Auto auf den Markt, das unter 6000 Euro kostet und eine Reichweite von 500 km hat. Damit wäre das Fahrzeug für viele erschwinglich.

Kampf mit den Kunden und der Technik: „E-Mobilität bei den Deutschen noch nicht angekommen“

Zwar werden in Deutschland immer noch E-Autos zugelassen, doch bei der Mehrheit der Bevölkerung ist die E-Mobilität noch nicht angekommen. Denn noch hat man die grundlegendsten Probleme nicht gelöst. Zwar wurde das Netz der Ladesäulen ausgebaut, doch die Fahrzeuge haben weiterhin einen deutlich höheren Preis als ein Verbrenner. Zudem trauen immer noch viele Menschen der Reichweite eines Stromers nicht. Die Angst, nicht rechtzeitig eine entsprechende Ladesäule zu finden, ist weiterhin sehr groß.

Konkurrenz auf dem Vormarsch: Reichweite von 500 km und spottbillig

Die Konkurrenz nutzt diese Lücken für sich und entwickelt Modelle, die sich sehen lassen können und die Autobauer aus Deutschland ziemlich alt aussehen lassen. So ist beispielsweise der Markt für E-Autos von Volkswagen in China massiv eingebrochen. Auf dem chinesischen Automarkt tobt nämlich ein regelrechter Preiskampf. So hat BYD ein Modell herausgebracht, das preislich weit unter den Preisen deutscher Autohersteller liegt.

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Doch auch BYD hat nichts mehr zu lachen. Denn der Aion UT Super, den GAC, CATL und JD.com zusammen entwickelt haben, kostet gerade einmal 6.000 Euro. Und nein, wir haben keine Nullen vergessen. Einen Haken bringt das Fahrzeug dann doch mit: Der im Stromer enthaltene Akku ist nur gemietet und bedeutet Extrakosten von 50 Euro im Monat. Wer auch den Akku kaufen möchte, bezahlt zusätzlich 11.000 Euro. Ist der Akku leer, wird er an einer der 800 speziell eingerichteten Stationen innerhalb von 99 Sekunden ausgetauscht, und die Fahrt kann weitergehen. Lästiges Warten, bis die Batterie wieder aufgeladen ist, entfällt damit. Experten sehen darin jedoch ein großes Problem. Das Netz der speziell benötigten Anlaufstellen muss noch extrem ausgeweitet werden, denn in ganz China sind 800 Stationen einfach zu wenig.

(Quellen: Wirtschaftswoche, dpa)