
Wer sich einen Stromer anschaffen möchte, kann bald wohl auf neue Zuschüsse für Elektroautos von bis zu 5.000 Euro hoffen. Die Bundesregierung hat neue Pläne, um die E-Mobilität voranzutreiben.
Bis zu 5.000 Euro sollen neue Zuschüsse für Bürger bringen, die sich für den Kauf eines Elektroautos entscheiden. Die Bundesregierung will auf diese Weise die E-Mobilität endlich salonfähig in Deutschland machen.
Zahlreiche Vorteile und immer noch nicht genug: Bürger bleiben beim Verbrenner
Während die einen stetig anmahnen, dass das Verbrenner-Verbot ab 2035 das wirtschaftliche Todesurteil für Deutschland wäre, fordern andere daran unbedingt festzuhalten. Die Folge: Die Bürger bleiben lieber beim Verbrenner und wähnen sich so auf der sicheren Seite. Daran ändert auch der Autogipfel vom 9. Oktober mit Bundeskanzler Friedrich Merz und zahlreichen Größen aus der Automobilbranche nichts. Bei diesem gab es immer noch keinen klaren Kurs. Zum einen sprach sich Merz dafür aus, bei der EU noch einmal um ein gründliches Überdenken zu bitten. Zum anderen mahnen Experten, nicht schon wieder die Weichenstellung zu ändern, da dies eine Katastrophe für Deutschland wäre.
So oder so: Jede Richtung kann anders ausgehen, als man es sich hierzulande wünscht. Nichtsdestotrotz sind sich alle einig: Die E-Mobilität ist die Fortbewegung der Zukunft. Müssen nur noch die Verbraucher überzeugt werden. Es gibt für E-Fahrzeuge zwar schon zahlreiche Vergünstigungen. Doch anscheinend reichen diese immer noch nicht aus, um die Menschen zum Kauf eines E-Autos zu bewegen.
Neue Zuschüsse für Elektroautos: Das müssen Verbraucher jetzt beachten
Als Ende 2023 die Umweltprämie endete, brach auch der Absatz von E-Autos dramatisch ein. Deshalb will die Bundesregierung nun wieder eine solche Förderung so schnell wie möglich an den Mann und die Frau bringen. Die Parteien haben sich darauf geeinigt, dass man mit drei Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen beim Kauf eines E-Autos fördern will. Die Förderung soll auch für Hybridmodelle gelten, allerdings nur für neue E-Autos. In einem zweiten Schritt will man die Förderung auch auf Gebrauchtwagen erweitern.
Anspruchsberechtigt seien dann mit Beginn des nächsten Jahres alle Haushalte, die ein zu versteuerndes Einkommen von höchstens 80.000 Euro haben. Wer diese Bedingung erfüllt, erhält einen Zuschuss von 3.000 Euro. Für jedes im Haushalt lebende Kind gibt es 500 Euro, maximal jedoch 1.000 Euro. Für Familien, die pro Monat weniger als 3.000 Euro netto zur Verfügung haben, bekommen noch einmal 1.000 Euro zusätzlich, was eine Förderhöchstsumme von 5.000 Euro ausmacht. Doch Kritiker befürchten, dass dieser neue Zuschuss die Verbraucher nicht überzeugen wird und man Geld verpulvert, das an anderer Stelle besser angelegt wäre.
(Quellen: Bundesverkehrsministerium, Elektromobilität, Deutschland)














