
Der ADAC hat eine neue Statistik veröffentlicht. Der Auswertung zufolge haben E-Autos deutlich seltener eine Panne als Verbrenner. Für viele Autofahrer sind die Ergebnisse sehr überraschend.
Eine Faustregel besagt: Je mehr Technik, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass etwas kaputtgeht. Im Falle neuer Autos scheint das jedoch nicht zu stimmen. Zumindest sagt die Pannenstatistik des ADAC etwas anderes.
ADAC – Die bewährten Profis für Autopannen
Der ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobilclub), eine Zeit lang auch bekannt als „die Gelben Engel“, ist Europas größter Automobilclub. Seit 1903 ist das Unternehmen, neben vielen anderen Dienstleistungen wie Fahrzeugtests, vor allem für seine Pannenhilfe bekannt. So verwundert es auch nicht, dass ausgerechnet der ADAC jedes Jahr eine Pannenstatistik veröffentlicht. Die Ergebnisse sind nicht nur für Verbraucher wichtig und interessant, sondern auch für die Autobauer. Taucht beispielsweise bei einem bestimmten Modell häufig derselbe Grund für eine Panne auf, kann der Hersteller versuchen, daran etwas zu ändern. Nun gibt es immer wieder böse Zungen, die behaupten, moderne Autos mit allerlei verbauter Technik würden nichts taugen. Die aktuelle Statistik des ADAC zeichnet jedoch ein anderes Bild.
Laut ADAC: Verbrenner haben häufiger Pannen als E-Autos
Den neuesten Ergebnissen zufolge sind moderne Fahrzeuge nicht gleichzusetzen mit einer erhöhten Anfälligkeit für Pannen. Im Gegenteil: Vieles deutet darauf hin, dass die Zuverlässigkeit der Autos sogar gestiegen ist. Den Experten zufolge könnte das an der steten Weiterentwicklung von Bauteilen und Prozessen liegen. Besonders schlecht schneiden einige Modelle von Toyota, Hyundai und Ford in der Statistik ab.
Auffällig ist jedoch, dass E-Autos scheinbar nur halb so viele Pannen haben wie Verbrennermotoren (Benziner und Diesel). Damit niemand behaupten kann, dass das Alter des Fahrzeugs Einfluss auf die Ergebnisse hat, hat der ADAC sich im Vergleich nur auf die Erstzulassungsjahre 2020/2021/2022/2023 bezogen. So traten etwa bei einem drei Jahre altem Verbrenner vergangenes Jahr im Schnitt 8,7 Pannen auf. Bei gleich alten E-Autos waren es lediglich 3,4 Fälle durchschnittlich. Dadurch das in elektrisch betriebenen Autos weniger verschleißanfällige Teile verbaut werden, reduzieren sich wohl auch die Fehlerquellen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, ADAC, ntv)














