ADAC warnt: Bestimmtes Kleidungsstück niemals im Auto tragen

Auf dem Bild ist eine Person zu sehen, die in einem Auto sitzt und konzentriert fährt. Sie trägt eine gelbe, wattierte Winterjacke und lächelt leicht. Sie hält beide Hände am Lenkrad.
Symboldbild © istockphoto/Olezzo

Mit den sinkenden Temperaturen rückt nicht nur Glätte in den Fokus der Verkehrssicherheit, sondern auch die Frage, wie man im Auto richtig gekleidet ist. Man sollte ein bestimmtes Kleidungsstück niemals im Auto tragen.

Mit dem Einsetzen niedriger Temperaturen steigt das Risiko im Straßenverkehr deutlich. Frühmorgens und spätabends können Fahrbahnen trotz trockener Optik gefroren sein, besonders auf Brücken, in Waldabschnitten und an schattigen Stellen. Auch die Kleidung spielt eine entscheidende Rolle.

Unfallrisiko steigt: Vorsicht auf den Straßen

Im Winter lohnt sich ein Blick auf die Wetterwarnungen, bevor man losfährt. Experten betonen, dass nicht nur Schneefall, sondern vor allem unsichtbare Glätte zu Gefahrensituationen führt. Wer das Auto vorheizt, sollte darauf achten, dass alle Scheiben vollständig frei sind, da eingeschränkte Sicht oft unterschätzt wird. Insgesamt ist erhöhte Aufmerksamkeit im Winter eine der wichtigsten Maßnahmen, um Unfälle zu vermeiden. Die Polizei weist deshalb darauf hin, dass Autofahrer ihre Geschwindigkeit anpassen und mehr Abstand halten sollten. Viele Autofahrer zögern, bei winterlichen Bedingungen auf die Straße zu gehen. Gerade Menschen mit wenig Fahrerfahrung oder unsicherem Fahrgefühl vermeiden Fahrten, sobald Glätte gemeldet wird. Fahrschulen empfehlen, das Verhalten auf Schnee und Eis unter kontrollierten Bedingungen zu üben, etwa auf speziellen Trainingsplätzen.

Lesen Sie auch
Teure Fehler beim Transport: Fast 100 Euro Strafe können drohen

Gefahr: Kleidungsstück niemals im Auto tragen

Unfälle im Winter gehen häufig auf wiederkehrende Ursachen zurück. Ein zentraler Faktor ist unangepasste Geschwindigkeit: Viele Fahrer überschätzen den Grip der Reifen oder unterschätzen die Länge des Bremswegs auf glatten Straßen. Dazu kommen Fehleinschätzungen beim Abbiegen oder Überholen, wenn die Traktion plötzlich nachlässt. Ein weiterer häufiger Auslöser ist schlechte Sicht – beschlagene Scheiben, Schneefall und frühe Dunkelheit erschweren das rechtzeitige Erkennen von Hindernissen.

Verkehrsexperten weisen darauf hin, dass dicke Winterjacken am Steuer ein erhebliches Risiko darstellen können. Bei Tests mit Erwachsenen und Kindern zeigte sich, dass voluminöse Kleidung den Kontakt zwischen Körper und Sicherheitsgurt beeinträchtigt. Die wattierten Schichten erzeugen einen scheinbar festen Halt, lassen jedoch im Ernstfall großen Spielraum. Bei einem abrupten Aufprall kann der Gurt dadurch verrutschen und mit erheblichem Druck in den Bauchbereich schneiden. Fachleute warnen, dass dabei empfindliche Organe verletzt werden können.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, ADAC, ACE)