
Es ist kaum zu glauben, aber ein kleines E-Auto bricht tatsächlich alle Verkaufsrekorde. Das Wunder-Fahrzeug kommt dazu noch aus dem Ausland, kein gutes Zeichen für die einheimischen Autohersteller.
Ein wichtiges Indiz für den Erfolg oder Misserfolg eines Fahrzeugs stellen die monatlichen Neuzulassungen dar. Dabei überrascht ein kleines E-Auto, das alle Verkaufsrekorde bricht und die einheimischen Hersteller ziemlich alt aussehen lässt.
Ungebrochen an der Spitze: VW feiert mit E-Autos große Erfolge – danach sieht es mau aus
Während sich auf den Rängen weiter hinten die Konkurrenz tummelt, zeigen die Zahlen der Neuzulassungen aus dem November, dass der deutsche Autohersteller immer noch alles richtig macht. Und auch, was die E-Mobilität angeht. Denn unangefochten auf Platz eins und zwei steht VW mit den beiden Modellen VW ID.7 und ID.3. Mit über 3.000 Neuzulassungen je Modell lässt der Autobauer die Konkurrenz wie Mercedes, Audi und Co. weit hinter sich. Doch es gibt einen Hersteller, den man auf jeden Fall mit Auge behalten sollte, denn er hat sich dicht hinter VW positioniert.
Kleines E-Auto bricht alle Verkaufsrekorde: „Wollen die Chancen nicht ungenutzt lassen“
Direkt auf Platz drei und vier der Neuzulassungen hat sich Skoda positioniert – mit gleich zwei Modellen, dem Elroq und Enyaq. Ersterer entpuppt sich als wahrer Senkrechtstarter, denn er liegt mit nur 21 Neuzulassungen weniger direkt hinter dem VW ID.3 und entpuppt sich unter den Verbrauchern als echtes E-Wunder.
Obwohl die Auslieferungen erst im Frühling dieses Jahres begannen, konnte Skoda hierzulande schon über 22.000 Fahrzeuge verkaufen. Der Elroq ist preislich mit 33.900 Euro als Basismodell gelistet, kann jedoch auch günstiger sein. Werden entsprechende Rabatte geboten, startet man mit ca. 28.000 Euro. Für ein E-Fahrzeug ist dies durchaus bezahlbar. Der Konzern will diesen Aufschwung gleich nutzen und im nächsten Jahr mit zwei weiteren Modellen an den Start gehen. Zudem will man eine Kooperation mit Europcar eingehen und das E-Auto so auch zum Mieten anbieten. Die Umsätze für dieses Jahr liegen 30 Prozent über den Erwartungen, was man bei Skoda im nächsten Jahr fortsetzen will.
(Quellen: Škoda Deutschland, dpa)














