Auto-Studie schockt: VW landet dabei auf dem allerletzten Platz

Neuwagen von VW stehen bei einer Präsentation auf der Bühne, um ausgestellt zu werden. Die E-Autos des Autobauers sind nagelneu und glänzen.
Symbolbild © imago/VCG

Bei einer Auto-Studie landet VW, eines der Flaggschiffe der deutschen Autoindustrie, nun auf dem letzten Platz. Die deutsche Automobilbranche gerät immer weiter in die Krise, auch andere Marken fallen ab.

Über Jahre hinweg haben die Deutschen mit dem Volkswagen ein hochwertiges und zuverlässiges Auto gefahren, wofür sie auch einiges bezahlt haben. Doch der gute Ruf bröckelt. Eine aktuelle Studie schockiert mit dem Ergebnis, dass VW auf dem letzten Platz landet.

Zu viele Probleme mit VW‑Autos – Studie deckt auf

Der Mobilitätswandel und die Entwicklung hin zu E-Autos setzen dem traditionellen Autowerk von Volkswagen zu. In den vergangenen Jahren ist VW immer wieder in die Schlagzeilen geraten – allerdings nicht mit positiven Nachrichten. Man erinnere sich nur an den Abgasskandal und die vielen geprellten Kunden. Jetzt schockt eine weitere Auto-Umfrage, denn VW landet auch hier auf dem letzten Platz.

Grundlage ist die renommierte Studie des Marktforschungsunternehmens J. D. Power, für die über 33.000 Autobesitzer befragt wurden. Es ging um Fahrzeuge, die rund drei Jahre alt sind. Das Ergebnis fällt ernüchternd aus: VW kommt auf 301 Probleme pro 100 Fahrzeuge – der schlechteste Wert im gesamten Ranking. Nicht etwa Motor oder klassische Technik sorgen für Ärger, sondern ein Bereich, der lange als Zukunft der Branche gefeiert wurde – die Software.

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Deutsche Autobauer schneiden besonders schlecht ab: auf den hintersten Plätzen

Moderne Autos sind längst rollende Computer. Touchscreens, Apps, Sprachsteuerung und Smartphone-Anbindung gehören zum Standard. Genau hier liegt laut Studie das größte Problem. Viele Fahrer berichten über fehlerhafte Infotainment-Systeme, instabile Bluetooth-Verbindungen oder Probleme mit Apple CarPlay und Android Auto. Damit trifft es nicht nur VW allein, sondern eine ganze Industrie im Umbruch. Während früher mechanische Qualität das Maß aller Dinge war, entscheiden heute digitale Funktionen über die Zufriedenheit der Kunden.

Auch andere Marken wie Audi und Mercedes schneiden im Ranking schwach ab und landen weit hinten. Gleichzeitig zeigen asiatische Hersteller, dass es auch anders geht. Marken wie Lexus oder Toyota führen die Liste an – mit deutlich weniger gemeldeten Problemen. Die Studie räumt zudem mit einem weitverbreiteten Mythos auf: Ein hoher Preis bedeutet nicht automatisch bessere Qualität. Im Gegenteil – gerade Premiumfahrzeuge mit besonders viel Technik schneiden oft schlechter ab, weil die Systeme anfälliger sind.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redaktion, J. D. Power, t-online, Auto Motor und Sport)