Auto weglassen: Bürger sollen mehr Fahrrad fahren fürs Klima

Viele Menschen fahren mit ihren Fahrrädern über die Straße im Straßenverkehr. Die Fahrradfahrer sind in der Gruppe unterwegs und tragen einen Helm zum Schutz.
Symbolbild © istockphoto/william87

Fahrrad fahren fürs Klima: Wo das Auto früher unabdingbar schien, greifen heute immer mehr Menschen zum Fahrrad. Das hat nicht nur Vorteile für die Umwelt. Auch die positiven Aspekte für den Körper sind erheblich.

Statt des Autos einfach mal mit dem Fahrrad fahren: das ist nicht nur gut fürs Klima, sondern auch für den Körper. Eine neue Studie zeigt dabei auf, wie erheblich die gesundheitlichen Vorteile ausfallen können. Und wie viele Kilometer man pro Tag mit dem Rad zurücklegen sollte.

Fahrrad fahren fürs Klima: Umdenken in der Bevölkerung

Laut einer Auswertung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr ist das Fahrrad in Deutschland stark im Trend. Mittlerweile ist die Anzahl an Haushalten, die ein Fahrrad besitzen, auf rund 80 Prozent gestiegen. Knapp 30 Prozent aller Haushalte kommen sogar auf drei oder mehr Fahrräder. Das ergibt die stolze Summe von rund 78 Millionen Fahrrädern, die offiziell auf Deutschlands Straßen, Radwegen und Co. unterwegs sind. Vor fünf Jahren waren es noch knapp 75 Millionen Räder.

In der Bevölkerung findet also ein Umdenken statt. Immer mehr Menschen nutzen für kurze Strecken oder die Fahrt zur Arbeit das Bike – statt wie früher das Auto. Laut der deutschlandweiten Mobilitätsumfrage nutzen sogar ganze elf Prozent der Deutschen ihr Fahrrad für alle Wege, die im Alltag so anstehen. Und geht es nach Experten, sollten noch mehr Leute zum Fahrrad greifen. Heißt: auch die Fahrt zum Arzt, der Einkauf im Dorfladen oder der Besuch bei Familie und Freunden findet mit dem Fahrrad statt.

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Studie: Fahrrad fahren ist ein Allheilmittel

Natürlich ist Fahrrad fahren gut für die Umwelt, da dabei keinerlei Emissionen entstehen. Je mehr Leute Fahrrad fahren, desto besser ist das für unser Klima. Entscheidend ist aber auch, dass das Radeln ein echtes Allheilmittel für Körper und Geist ist. Klar, Bewegung tut dem Körper allgemein gut. Doch eine große deutsche Krankenkasse hat ermittelt, dass Bürger nicht nur fürs Klima Fahrrad fahren sollten, sondern auch, um sich etwas Gutes zu tun.

So ergab die Auswertung, dass Fahrradfahrer allgemein mehr Energie haben, sich gesünder fühlen – und auch eine gesündere Psyche besitzen als Menschen, die nur Auto fahren. Radeln hilft also auch dabei, Stress abzubauen. Je nach Alter sollte man daher eine bestimmte Mindestmenge an Kilometern zurücklegen, um das Herz-Kreislauf-System und Co. optimal zu stärken. Und natürlich, um die Umwelt zu schonen. 25- bis 40-Jährige sollten mindestens 22,2 Kilometer zurücklegen, 40- bis 60-Jährige 28 Kilometer. Ab dem 60. Lebensjahr sind 33,7 Kilometer ein optimaler Wert.