
Jetzt wird das Autofahren zum Luxus. Der Diesel erreicht ein Allzeithoch in Deutschland. Nur die wenigsten Menschen können sich das noch leisten und viele wissen nicht mehr weiter.
Das Autofahren wird zum Luxus. Der Diesel erreicht ein Allzeithoch in der Bundesrepublik. Immer weniger Menschen können sich das noch leisten.
Der Diesel wird immer teurer in Deutschland
Autofahren wird zum Luxus in der Bundesrepublik. Immer weniger Menschen können sich das noch leisten, und der Besitz und das Fahren eines Autos wird zunehmend zur finanziellen Belastung. Besonders beim Diesel zeigt sich aktuell eine drastische Entwicklung. Innerhalb kürzester Zeit sind die Preise stark gestiegen und kratzen am bisherigen Allzeithoch. Innerhalb von nur zwei Tagen ist der Preis um mehr als 12 Cent angestiegen. Derzeit liegt er damit bei rund 2,29 Euro pro Liter. Damit fehlen nur noch wenige Cent zum bisherigen Rekordwert aus dem Jahr 2022. Auch Super E10 hat deutlich zugelegt und kostet inzwischen 2,08 Euro pro Liter. Seit Beginn der jüngsten geopolitischen Spannungen sind die Preise massiv gestiegen, und die Menschen werden immer verzweifelter. Denn das Autofahren wird zum Luxus.
Hauptursache für den Preissprung ist der internationale Ölmarkt. Die Konflikte im Nahen Osten sorgen für Unsicherheit und treiben die Ölpreise in die Höhe. Da Rohöl die wichtigste Grundlage für Diesel und Benzin ist, schlagen sich diese Entwicklungen direkt auf die Tankstellen nieder.
Das können sich nur noch die wenigsten Menschen leisten
Hinzu kommt: Diesel reagiert besonders empfindlich auf solche Krisen. Er wird nicht nur im Straßenverkehr genutzt, sondern auch in der Industrie, Landwirtschaft und Logistik. Damit wirken sich die steigenden Preise auf die gesamte Wirtschaft aus und treiben auch andere Lebenshaltungskosten nach oben. Ein weiterer oft unterschätzter Faktor, warum Autofahren zum Luxus wird, sind die Steuern. Denn in der Bundesrepublik besteht ein erheblicher Teil des Spritpreises aus staatlichen Abgaben. Und diese liegen beim Diesel bei über 50 Prozent.
Zusätzlich steigt 2026 erneut der sogenannte CO₂-Preis und treibt damit auch den Preis an der Tankstelle erneut nach oben. Kein Wunder, dass da die Kritik wächst. Experten werfen den Mineralölkonzernen vor, die Preiserhöhungen stärker weiterzugeben, als es der gestiegene Ölpreis rechtfertigt. Auch von der Politik wünscht man sich verstärkt eine Entlastung. Denn andernfalls wird das Autofahren zu einem Luxus, den sich kaum noch jemand leisten kann.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, ADAC)














