
Endlich geht es in der Mobilitätswende voran. Die Verbrenner verlieren immer weiter an Anteilen auf den Straßen. E-Autos dagegen lassen die Bürger mehr und mehr zu.
Zwar sträuben sich noch viele Verbraucher hierzulande, sich ein E-Auto anzuschaffen. Allerdings nimmt die Anzahl ab. Immer mehr Menschen lassen ein E-Auto zu. Die Verbrenner verlieren damit immer mehr an Bedeutung.
Wandel hin zum E-Auto: Verbrenner werden immer unbeliebter
Dass Verbrenner immer unbeliebter werden, hat mehrere Gründe: Der Betrieb eines Verbrenners wird vor allem teurer. Durch die schrittweise Erhöhung der CO₂-Bepreisung auf fossile Kraftstoffe steigen Spritpreise an den Tankstellen unaufhaltsam. Gleichzeitig sind die Stromkosten für das Laden von E-Autos im direkten Vergleich günstiger und stabiler. Auch wenn die EU das EU-weite Verbrenner-Aus ab 2035 leicht gelockert hat, ist das Signal eindeutig. Viele Käufer scheuen das Risiko, noch in einen Verbrenner zu investieren.
Aufgrund drohender Fahrverbote in Innenstädten, steigender Unterhaltskosten und des technologischen Wandels wächst die Sorge vor einem hohen Wertverlust von Verbrennern auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Ein Wiederverkauf könnte deshalb in wenigen Jahren deutlich schwerer und unrentabler werden. Elektroautos haben das Nischendasein längst verlassen und bieten deutliche Alltagsvorteile. Moderne Fahrzeuge überzeugen mit enormer Effizienz.
Verbrenner verlieren an Beliebtheit: Auf den Straßen tut sich langsam etwas
Der europäische Markt für Elektromobilität verzeichnet jetzt historische Höchstwerte. Laut aktuellen Daten hat der Anteil reiner E-Autos bei den Neuzulassungen in der EU ein neues Allzeithoch erreicht. So kletterte der Marktanteil reiner Elektroautos EU-weit auf 20,7 Prozent. Damit zieht die reine E-Mobilität in Europa erstmals mit klassischen Benzinern gleich, deren Marktanteil zeitgleich spürbar abgerutscht ist.
Allein im August 2026 schoss die Zahl neu zugelassener Elektroautos im Vergleich zum Vorjahresmonat um 62,7 Prozent nach oben. In den ersten acht Monaten dieses Jahres wurden in der EU insgesamt 1.641.333 reine Elektroautos zugelassen. Damit hielten reine E-Autos und reine Benziner im bisherigen Jahresverlauf exakt den gleichen Marktanteil von jeweils 21,7 Prozent. Während Dänemark mit einer E-Quote von fast 68 % die EU-Zulassungen anführt, bleibt Norwegen globaler Spitzenreiter, wo mittlerweile weit über 95 Prozent aller Neuwagen elektrisch fahren.
(Quellen: Destatis, Eurostat, ACEA)














