
Autofahrer aufgepasst! Bestimmte Verkehrsschilder verlieren bei Winterwetter ihre Gültigkeit. Experten warnen jedoch davor, fahrlässig im Straßenverkehr zu sein. Denn es gelten auch hier bestimmte Regeln.
Gerade im Winter haben es Autofahrer nicht leicht. Nun verlieren sogar bestimmte Verkehrsschilder bei Winterwetter ihre Gültigkeit. Der Gesetzgeber knüpft daran jedoch strenge Voraussetzungen.
Schnee, Frost und Eis: Anzahl der Unfälle häuft sich
Des einen Freud ist des anderen Leid, sagt ein deutsches Sprichwort. Dies trifft wohl auch auf das derzeit in Deutschland vorherrschende Winterwetter zu. Während sich die einen an der weißen Decke nicht genug sattsehen können und typische Winteraktivitäten planen, kämpfen andere mit ihrem Fahrzeug. Denn durch glatte Fahrbahnen und das gefürchtete, plötzlich eintretende Blitzeis kommt es jetzt wieder zu häufigeren Unfällen. Doch das ist nicht das einzige Problem. Der Schnee kann sogar dafür sorgen, dass bestimmte Verkehrsschilder ihre Gültigkeit verlieren. Je nach Situation kann es dann richtig gefährlich werden. Deshalb seien Autofahrer gewarnt.
Verkehrsschilder verlieren ihre Gültigkeit: Diese Regeln sind zu beachten
Als ob die Straßenbedingungen nicht schon gefährlich genug wären, kann es auch dazu führen, dass der Schnee Verkehrsschilder teilweise oder komplett bedeckt. Die dicke Schneeschicht führt dann dazu, dass man nichts mehr erkennen kann. Genau dann verlieren sie nämlich ihre Gültigkeit. Doch hierfür gelten strenge Maßstäbe. Zwar müssen laut Gesetz die Verkehrszeichen innerhalb weniger Augenblicke gut erkennbar sein. Doch was dies bedeutet, darüber streiten sich Staat und Bürger regelmäßig.
Deshalb haben Gerichte grundlegende Entscheidungen getroffen. Das „Vorfahrt gewähren“- und das „Stopp-Schild“ sind allein durch ihre Form schon eindeutig. Wer diese überfährt, kann sich nicht herausreden, dass das Schild von zu viel Schnee bedeckt war. Des Weiteren können sich auch ortskundige Autofahrer nicht herausreden, dass sie ein Schild zur Geschwindigkeitsbegrenzung durch den Schnee nicht gesehen haben. In der Vergangenheit gingen die Richter immer wieder davon aus, dass ein Mensch, der in der Gegend wohnt und arbeitet, seine täglichen Strecken und damit auch die Geschwindigkeitsbegrenzungen kennt. Außerdem müssen Autofahrer beim Parken etwa größere Sorgfalt walten lassen, da sie hier mehr Zeit haben als auf einer voll befahrenen Autobahn. Ansonsten gilt jedoch für alles andere: Sind die Zeichen vom Schnee vollkommen bedeckt, verlieren sie ihre Gültigkeit. Dies muss man bei einem Bußgeldverfahren jedoch erst einmal beweisen.
(Quellen: Eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














