
Wenn man als Autofahrer eine blaue Markierung an Parkplätzen vorfindet, sollte man wachsam sein und dieses Gebot unbedingt beachten. Ansonsten kann es nämlich ein Bußgeld geben.
Gerade als Autofahrer lernt man nie aus, denn mit neuer Technik und neuen Möglichkeiten kommen auch neue Ge- und Verbote auf die Menschen zu. Auch bestimmte Alltagsumstände können zu so mancher Neuerung führen. Deshalb sollten Autofahrer, die eine blaue Markierung an Parkplätzen vorfinden, besonders wachsam sein.
Gerade in Großstädten ein großes Problem
Wer in einer Großstadt unterwegs ist und einen Parkplatz sucht, wird schnell feststellen, dass dies eine echte Herausforderung darstellen kann. Denn es gibt in den meisten Großstädten einfach zu wenig Parkplätze für zu viele Menschen. Dies beeinträchtigt jedoch nicht nur Privatpersonen, sondern beispielweise auch Postboten, die ihr Fahrzeug an Stellen parken müssen, die dafür nicht vorgesehen sind. Dadurch gefährden sie oft andere Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer.
Städte starten mit Pilotprojekt
Um gerade das letzte Problem in den Griff zu bekommen, haben die Städte Bonn und Köln vor einiger Zeit ein Pilotprojekt gestartet. Sie haben eine blaue Markierung an Parkplätzen in bestimmten Straßen vornehmen lassen. Neben der blauen Linie steht das Wort „Wirtschaftszone“. Auf einem zusätzlich angebrachten Schild steht „werktags“ oder „werktags 8–18 Uhr“. Helfen sollen diese Parkplätze Dienstleistern und Handwerkern. Gerade Pflegekräfte und Handwerker haben nämlich häufig das Problem, dass sie nicht nahe genug beim Kunden parken können. Auch Postboten soll diese Zone zugutekommen.
Denn Privatpersonen dürfen in der sogenannten Wirtschaftszone werktags nicht parken. Diese blau markierten Parkplätze sind für Handel, Handwerk und Pflege reserviert. An Sonn- und Feiertagen darf man als Privatperson dort jedoch sehr wohl parken. Bislang befinden sich die Wirtschaftszonen noch in der Testphase. Stellt sich heraus, dass diese beiden Hotspots funktionieren, will man das Konzept auf andere Straßen in Köln und Bonn erweitern. Dann ist auch vorstellbar, dass weitere Städte diese Idee übernehmen.














