
In unserem Nachbarland lauert jetzt die teuerste Blitzer-Falle Europas, denn hier müssen Autofahrer eine Strafe von fast 8.000 Euro zahlen. Wer zu schnell fährt, bezahlt den Urlaub doppelt.
So wird der Urlaub plötzlich unbezahlbar. Rasern, die im Nachbarland vom Blitzer erwischt werden, droht jetzt eine absolute Horrorstrafe.
Strafen so teuer wie ein Kleinwagen: So wird der Urlaub unbezahlbar
Es ist Urlaub, die Alpen ziehen an einem vorbei, und dann das: Nein, kein Gewitter, sondern ein Blitzer, der es so richtig in sich hat. Bis zu 7.500 Euro kann es kosten, wenn man hier zu schnell unterwegs ist. Die Botschaft ist klar: Fuß vom Gas, oder dein Urlaubsbudget ist Geschichte. Denn seit Januar 2026 wartet im Nachbarland eine neue Art von Blitzer inklusive Horrorstrafe. Gut, „Blitzer“ ist eigentlich das falsche Wort. Denn hier blitzt gar nichts. Stattdessen lauert auf der berüchtigten Luegbrücke eine sogenannte Section Control. Und diese ist so schlau wie fies. Beim Einfahren in den Baustellenabschnitt macht sie ein Foto vom Nummernschild. Und noch eins beim Verlassen. Dazwischen liegt eine genau berechnete Strecke mit Tempo 60. Sollte man diese Strecke in einer verdächtig kurzen Zeit zurückgelegt haben, ist der nächste Schritt der Griff ins Portemonnaie. Und zwar tief.
Das System läuft 365 Tage im Jahr, bei ein- und zweispurigem Verkehr auf der Brenner-Autobahn A13. Die Route ist eine der meistbefahrenen Transitrouten Europas – und seit Jahren eine einzige Dauerbaustelle. Stau und Gedränge sind hier Alltag. Die neue Überwachung soll den Verkehr „harmonisieren“. Mehr Sicherheit, weniger Unfälle, so die Hoffnung. Doch für viele Autofahrer bedeutet das vor allem finanziellen Frust, wenn man einmal die drohenden Strafen betrachtet. Denn diese lesen sich nicht wie eine Verwarnung, sondern wie der Finanzplan für einen Kleinwagen.
Kein Blitzer in Sicht, doch unsere Nachbarn kassieren trotzdem ab
Wer mehr als 10 km/h zu schnell fährt, zahlt schon mal mindestens 30 Euro. Bei 20 km/h zu viel, fängt es mit 60 Euro bereits an, weh zu tun. 150 Euro oder mehr sind Autofahrer los, die Tempo 90 statt der vorgeschriebenen 60 fahren. Ab 100 km/h zahlt man schon mindestens 300 Euro. Sollte man allerdings 110 km/h anstatt der erlaubten 60 km/h fahren, liegt die Strafe zwischen 400 und 7.500 Euro. Ja, richtig gelesen: Hier wird nicht gekleckert, hier wird geklotzt.
Wer also Richtung Süden über den Brenner fährt, sollte zweimal nachdenken, bevor er das Gaspedal ein wenig zu tief durchdrückt. Auf der Luegbrücke gilt: Ruhe bewahren, Tempomat einstellen und die Landschaft genießen. Denn dieser Blitzer in unserem Nachbarland kennt mit seiner horrenden Strafe garantiert keine Kompromisse.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, ADAC)














