Blitzer-Rekord in Deutschland: Diese Städte nehmen Millionen ein

Im Vordergrund steht eine rot leuchtende Blitzersäule und kontrolliert den Verkehr auf Temposünder. Die Verkehrsüberwachung dient der Sicherheit auf den Straßen für Autos und Fußgänger. Im Hintergrund ist eine Straße mit Autos zu sehen.
Symbolbild © imago/Bihlmayerfotografie

Pünktlich vor Beginn der „Speedweek“ zeigt sich, welche Stadt bislang den Blitzer-Rekord in Deutschland aufstellt: Sie nimmt jedes Jahr am meisten Geld von Verkehrssündern ein. Die Summen liegen im Millionenbereich.

In wenigen Tagen startet die Aktionswoche für Verkehrssicherheit. Wer geblitzt wird, muss zahlen ‒ und trägt so zu den Millioneneinnahmen der Städte bei. Wo besonders viel eingenommen wird.

Aufgepasst: An diesem Tag beginnt die Kontrollwoche im Verkehr

Wer unachtsam fährt, gefährdet sich und andere Menschen: Laut Angaben des ADAC enden knapp 13 Prozent der Unfälle auf unseren Straßen wegen akuter Ablenkung tödlich. Nicht selten richten sich die Augen dabei verbotswidrig auf das Handy. Das betrifft laut Verkehrsbeobachtungen viele Personen im dichten Stadtverkehr, aber auch auf den Bürgersteigen. Um die Konzentration auf den Verkehr zu lenken, helfen simple Kniffe. Wer den Flugmodus nutzt oder das Mobiltelefon konsequent ins geschlossene Handschuhfach verbannt, widersteht dem Klingelton deutlich leichter.

Bei wichtigen Anrufen sollte man moderne Sprachsteuerungen aktivieren oder das Tippen der Begleitung auf dem Beifahrersitz überlassen. Bei Langstrecken helfen eingeplante Pausen auf Rastplätzen, um Nachrichten stressfrei und ohne Gefahr abzurufen. Um Unfälle zu verhindern, ist es zudem wichtig, sich an die jeweiligen Geschwindigkeitsvorgaben zu halten. Zwischen dem 3. und 9. August findet der diesjährige Blitzermarathon auf Deutschlands Straßen statt.

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Wo Autofahrer besonders aufpassen müssen, zeigt eine Auswertung zu den kommunalen Bußgeldeinnahmen: In absoluten Summen gerechnet verzeichnen vor allem die großen Metropolen hohe Einnahmen. Rechnet man die Beträge auf die Anzahl der tatsächlich gemeldeten Fahrzeuge um, liegt Karlsruhe im bundesweiten Vergleich eindeutig an der Spitze. Auf jedes dort angemeldete Auto entfällt rechnerisch ein Bußgeldbetrag von fast 92 Euro. Die Jahreseinnahmen belaufen sich auf etwa 13 Millionen Euro.

Knapp dahinter folgen Leipzig sowie die Hansestadt Hamburg und Mainz, die mit ihrer dichten Verkehrsüberwachung ebenfalls gewaltige Summen generieren. Nach aktuellem Stand gibt es hierzulande über 6.000 Blitzer auf den Straßen. Wie Umfragen belegen, nutzen inzwischen über 50 Prozent der Fahrer vorsorglich Blitzer-Warn-Apps im Straßenverkehr. Einige Politiker fordern ein striktes Verbot solcher Apps. Allerdings lehnt die Regierung die Maßnahme bislang klar ab und hält sie für nicht umsetzbar.

(Quellen: LeasingMarkt.de, Welt)