
Seit gestern müssen Autofahrer besonders aufpassen, denn der Blitzermarathon ist gestartet. Bis zum 9. August dauert die Speedweek in diesem Jahr und soll dabei für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen.
In gleich mehreren Bundesländern startete gestern der Blitzermarathon, weshalb Autofahrer nun besonders aufpassen müssen. In diesem Jahr gibt es nicht nur an einem Tag Kontrollen.
Speedweek im August: Darauf müssen sich die Autofahrer einstellen
Aufmerksame Autofahrer kennen das Prinzip bereits: Zweimal im Jahr kontrollieren Poliuzeibeamte besonders intensiv an bestimmten Stellen die Geschwindigkeit der Fahrer. Im Frühling dieses Jahred fand bereits die erste 24-Stunden-Kontrolle statt. Doch im Gegensatz zu jenem Blitzermarathon steht in der sogenannten Speedweek vom 3. bis zum 9. August kein genauer Tag fest. Die Polizei kontrolliert an zuvor unbekannten Stellen, und zwar über die komplette Woche.
Während in den Osterferien noch fast alle Bundesländer an der Speedweek teilnahmen, sieht es in den Sommerferien anders aus. Viele Bundesländer haben sich dazu entschlossen, nicht an der Aktion teilzunehmen. Auf Kontrollen einstellen müssen sich demnach nur die Bürger in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein.
Autofahrer müssen jetzt aufpassen: Hier wird besonders kontrolliert
Selbstverständlich teilt die Polizei nicht vorher mit, an welchen Stellen sie kontrolliert und wo mobile Blitzer die Autofahrer erwarten. Dennoch tauchen immer wieder bestimmte Orte in den sozialen Medien auf. Dies ist jedoch keine Garantie. Autofahrer können sich jedoch darauf einstellen, dass besonders auf Autobahnen und Bundesstraßen kontrolliert wird. Zudem stehen die mobilen Blitzer auch an Orten, an denen besondere Gefahr herrscht. Dazu zählen beispielsweise Straßen an Schulen und Kindergärten sowie an Krankenhäusern.
Hintergrund des Blitzermarathons ist es, dass immer noch zu viele Autofahrer zu schnell unterwegs sind. Auch an Schulen oder anderen sensiblen Punkten nehmen die Menschen kaum Rücksicht. Dies führt zu unnötig vielen Verkehrsunfällen sowie Schwerverletzten oder sogar Todesopfern. Mit den Kontrollen wollen die teilnehmenden Bundesländer die Bevölkerung noch einmal für das Thema sensibilisieren.
(Quellen: Polizei BW, ADAC)














