
Viele Deutsche zählen bereits die Wochen bis zum Sommerurlaub. Die Route steht, das Hotel ist gebucht, das Auto startklar. Doch an den Mautstationen eines der beliebtesten Reiseziele wartet 2026 eine spürbare Überraschung: Die Autobahngebühren sind deutlich gestiegen – und das trifft vor allem Urlauber aus Deutschland.
Das sind schlechte Nachrichten für alle, die ihren Urlaub schon jetzt planen. Ein beliebtes Urlaubsland erhöht die Autobahn-Maut und belastet damit die Urlaubskasse zusätzlich. Vor allem deutsche Touristen sind davon betroffen.
Urlaubsland erhöht Autobahn-Maut deutlich – Ferienkasse wird belastet
Die Preisanpassung gilt bereits seit Jahresbeginn. Erst jetzt, mit Beginn der Hauptreisezeit, zeigen sich die konkreten Auswirkungen. Wer über die klassischen Nord-Süd-Verbindungen in Richtung Küste, Seen oder beliebte Städte fährt, zahlt auf bestimmten Abschnitten mehrere Euro mehr als noch im Vorjahr. Bei längeren Strecken summieren sich die Mehrkosten schnell auf 15 bis 25 Euro pro Fahrt – abhängig von Strecke und Fahrzeugklasse. Wohnmobile, SUVs und Gespanne müssen besonders tief in die Tasche greifen.
Vor allem stark frequentierte Ferienrouten schlagen stärker zu Buche. Autobahnen mit vielen Tunneln, Brücken und aufwendig sanierten Abschnitten gehören zu den teuersten. Betreiber verweisen auf gestiegene Baupreise, umfangreiche Modernisierungen und Investitionen in Sicherheit sowie digitale Verkehrssysteme. Diese Kosten geben sie nun anteilig an Autofahrer weiter.
Urlaubsland steht hoch in der Gunst der Deutschen: Ferien jetzt teurer
Für Familien bedeutet das: Die Anreise mit dem eigenen Pkw wird 2026 spürbar teurer. Neben höheren Kraftstoffpreisen, Maut für bestimmte Tunnel und steigenden Parkgebühren wächst der finanzielle Druck weiter. Wer flexibel plant, kann teilweise auf mautfreie Landstraßen ausweichen. Allerdings verlängert sich die Fahrzeit oft deutlich, und der Verkehr in Ferienzeiten bleibt auch dort dicht.
Das betroffene Urlaubsland ist Italien. Besonders Strecken Richtung Adria, Gardasee, Toskana und Mittelmeer stehen im Fokus der Erhöhungen. Italien bleibt für viele Deutsche dennoch eines der wichtigsten Reiseziele. Sonne, Küche und Landschaft locken weiterhin Millionen Besucher an. Doch wer 2026 mit dem Auto anreist, sollte die höheren Mautkosten fest einplanen – sonst wird die erste Überraschung des Urlaubs direkt an der Schranke kassiert.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Altroconsumo, Ansa, il Giornale)














