Deutschland in der Krise: Zehntausende Jobs fallen weg

Ein Blick auf eine städtische Landschaft mit einem zentralen Supermarkt und industriellen Einrichtungen. Es gibt mehrere große Firmengebäude aus der Vogelperspektive. Dazwischen liegen einige Ackerfelder.
Symbolbild © imago/imagebroker

Deutschland steckt mitten in der Krise, was dafür sorgen könnte, dass bald Zehntausende Jobs wegfallen. Die Zukunft sieht momentan düster aus. Es muss sich dringend einiges ändern.

Experten sind sich einig in ihrer Prognose und malen ein düsteres Bild: In Deutschland werden Zehntausende Jobs wegfallen und das Land damit in eine noch tiefere Krise stürzen, als es ohnehin schon ist.

Immer mehr Unternehmen wandern ab: Deutschland bewegt sich weiter auf den Abgrund zu

Bereits große Unternehmen, die seit Jahrzehnten in Deutschland verwurzelt sind, haben inzwischen Werke geschlossen und im Ausland neu eröffnet. Und auch die Umfragen in Bezug auf den Standort Deutschland zeichnen kein zukunftsträchtiges Bild. Die befragten Geschäftsführer gaben viele Gründe an, wieso sie nicht mehr viel vom Standort halten und darüber nachdenken, ins Ausland abzuwandern.

Zum einen ist Deutschland bekannt für seine Bürokratie. Auch wenn sich darüber der ein oder andere lustig macht, sind die Folgen ernst. Die Betriebe wollen weniger Bürokratieaufwand und weniger Reglementierungen. Zum anderen sind die Kosten am Standort Deutschland einfach zu hoch. In anderen Länden betragen sie dagegen nur einen Bruchteil. Außerdem halten viele Unternehmer Deutschland nicht für technologie-offen.

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Zehntausende Jobs in Gefahr: Deutschland muss raus aus der Krise

Mehrere Verbände schlagen inzwischen Alarm und auch andere Experten fordern die Politiker auf, endlich die richtigen Schritte zu unternehmen. Dazu gehören unbedingt Bürokratie- und Kostenabbau sowie mehr Offenheit gegenüber unterschiedlichen Technologien. Deshalb habe man sich unter anderem gegen ein Verbrenner-Verbot ausgesprochen.

Und dennoch: Wenn es bald nur noch E-Autos geben soll, verlieren Prognosen zufolge allein in Deutschland ca. 125.000 Menschen ihren Job. Denn naturgemäß brauche man für die Herstellung eines E-Autos weniger Personal, heißt es zur Begründung. Und auch abhängige Branchen wie Autozulieferer oder Werkstätten brauchen weniger Personal. Experten gehen davon aus, dass ca. 50.000 Arbeitsplätze gerettet werden könnten, wenn man Verbrenner nach 2035 nicht komplett verbiete. Derzeit befindet sich die Autobranche sowieso in der Krise. Wenn sich weiterhin nichts tut, sehen die Prognosen für den Standort Deutschland noch düsterer aus.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Handelsblatt)