
Bald passiert das, wovor sich Millionen Abonennten gefürchtet haben: Das Deutschlandticket wird wieder teurer. Damit sorgt das Vorhaben dafür, dass die Bürger noch weniger Geld im Portemonnaie haben.
Das Deutschlandticket wird ab dem nächsten Jahr teurer. Während sich die Menschen auf die Nachricht allein bereits eingestellt haben, stellt sich für viele die Frage, wie viel mehr sie künftig zahlen müssen.
Sorge vor massiver Verteuerung: Neue Berechnung fürs Deutschlandticket
Das Jahr 2026 ist noch nicht zu Ende, neigt sich für die besorgten Gedanken der Bürger jedoch viel schnell dem Ende entgegen. Denn das Jahr 2027 soll für die Menschen hierzulande noch teurer werden. Dabei geht es auch ums Deutschlandticket. Bislang hieß es, dass die Teuerung überschaubar bleiben soll. Allerdings gab es bislang keine konkreten Zahlen.
Ab dem 1. Januar 2027 finden für den Preis des Deutschlandtickets keine rein politischen Verhandlungen mehr statt, sondern dieser erfolgt über einen automatischen Preisindex. Die von der Verkehrsministerkonferenz beschlossene Berechnungsformel setzt sich im Wesentlichen aus drei Kernkomponenten zusammen: 55 % Personalkosten, 25 % Energiekosten und 20 % Personalkosten. Doch was bedeutet das genau für die Kunden?
Deutschlandticket wird wieder teurer: Damit müssen die Bürger bald rechnen
Basierend auf der neuen Berechnungsformel wird das Deutschlandticket ab dem 1. Januar voraussichtlich knapp 67 Euro im Monat kosten. Eine Auswertung mit aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes prognostiziert einen Anstieg von den aktuellen 63 Euro auf 66,80 Euro. Andere Berechnungen gehen von mindestens 66,40 Euro aus.
Haupttreiber in der Indexformel sind die gestiegenen Personalkosten durch neue Tarifabschlüsse im ÖPNV sowie die gestiegenen Dieselpreise. Da viele Busse und ein erheblicher Teil des Schienennetzes noch mit Diesel betrieben werden, schlägt dies direkt auf den Ticketpreis durch. Der genaue, finale Preis soll laut Beschluss der Verkehrsministerkonferenz bis zum 30. September 2026 offiziell bekannt gegeben werden. Der ermittelte Betrag wird dann auf volle Euro gerundet. Eines scheint jedoch schon fest zu stehen. Die 14 Millionen Abonnenten müssen sich auf wenigstens 66 Euro pro Monat einstellen. Das macht eine Preiserhöhung um wenigstens drei Euro monatlich aus.
(Quellen: ADAC, BMV)














