
Wer einen Diesel fährt, muss jetzt stark sein. Inzwischen zahlen Autofahrer Rekordsummen. ADAC-Daten belegen den Trend: Der Kraftstoff ist so teuer wie nie. Dabei sind viele täglich auf ihr Fahrzeug angewiesen. Aktuelles zur Entwicklung und wie man nun spart.
Die Teuerungen nehmen kein Ende: Wer seinen Diesel betanken muss, staunt jetzt nicht schlecht. Millionen Fahrer greifen tief in die Tasche.
Auf ihren treuen Diesel wollen viele nicht verzichten
Im Vergleich zu Benzinern gelten sie als deutlich sparsamer. Wer einen Diesel fährt, muss jetzt dennoch besonders stark sein: Inzwischen ist der Kraftstoff so teuer wie noch nie. Insgesamt sinkt der Anteil der Dieselfahrer kontinuierlich, denn laut Statistik gibt es immer weniger Zulassungen in Deutschland. Dennoch wollen viele, die die Vorteile ihres treuen Begleiters schätzen, diesen im Alltag ‒ trotz der steigenden Preise ‒ nicht missen. Dazu zählt etwa die hohe Reichweite.
Preise steigen weiter: Autofahrer zahlen Rekordsummen
Als Gründe für die besorgniserregende Preisentwicklung werden gestiegene Rohölpreise, die Importabhängigkeit Deutschlands sowie unter anderem die allgemeine Entwicklung an der Börse genannt. Einen wesentlichen Einflussfaktor stellt hierbei der Nahost-Konflikt rund um den Iran dar. Verbraucherschützer und Skeptiker üben Kritik: Es handle sich inzwischen zum Teil um Spritpreise, die haltlos seien. Sie begründen ihre Kritik mit reiner „Profitgier“ der Mineralölkonzerne. Wie der ADAC erklärt, lag der durchschnittliche Literpreis für Diesel am Donnerstag hierzulande bei 2,471 Euro.
Für einen Volltank müssen Fahrer entsprechend tief in die Tasche greifen, wenn sie täglich auf ihr Fahrzeug angewiesen sind. Da hilft vielen nur, folgende Tipps beim Fahren zu beherzigen: Der ADAC rät dazu, besonders vorausschauend zu fahren. Wer vor einer Ampel stoppen muss, sollte demnach rechtzeitig vom Gas gehen und eine starke Bremsung, die oftmals spät kommt, besser vermeiden. Schon bei einer geringen Motordrehzahl sollte man außerdem hochschalten. Ein Tempomat hilft bei längeren Strecken. Außerdem wird dringend empfohlen, Fahrzeuge mit Dieselmotoren nicht regelmäßig für Kurzstrecken einzusetzen. Ob und wann die Preise wieder sinken, bleibt vorerst wohl offen.
(Quellen: ADAC, dpa)














