
Weiterhin explodieren die Dieselpreise, sodass Experten nun vor der größten Pleitewelle überhaupt warnen. Die Zeichen auf eine Entspannung stehen schlecht und lassen kaum auf eine absehbare Besserung hoffen.
Immer mehr Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen schlagen Alarm. Experten warnen sogar vor der größten Pleitewelle, denn die Dieselpreise explodieren weiterhin. Damit kommen wohl auch auf die Verbraucher schlechte Zeiten zu.
„Die Lage sieht ernst aus“: Unternehmen schlagen Alarm und fordern Veränderungen
Die Dieselpreise explodieren und noch scheint keine Entspannung in Sicht zu sein. Indessen schlagen nach den Privatpersonen auch die Unternehmen Alarm, allen voran die Spediteure. Sie rechnen konkret vor, warum diese Preise ein solches Problem darstellen. Eine der höchsten Kostenpositionen stellen mit 30 Prozent die Spritkosten dar, so die Speditionsunternehmen. Ein Lkw verbrauche auf 100 Kilometer ca. 30 Liter. Bei solch hohen Spritpreisen mache dies Mehrkosten in Höhe von ca. 1.200 Euro pro Monat aus. Und das für einen einzigen Lkw. Je größer die Spedition, desto größer die Lkw-Flotte. Damit können sich die Spritkosten bei einer Flottengröße von 50 Fahrzeugen auf 700.000 Euro belaufen. Deswegen fordern die Unternehmen von der Politik Veränderungen, da ansonsten die Kosten am Ende auch auf den Endverbraucher gehen und die ohnehin schon hohen Lebenskosten weiter in die Höhe treiben würden.
Experten warnen vor Pleitewelle: Dieselpreise explodieren und sorgen für instabile Verhältnisse in der Wirtschaft
Und genau hier setzt das Problem sich weiterhin fort. Wer als Unternehmen die Kosten nicht tragen kann, geht pleite. Dies wiederum bedeutet die Entlassung der Angestellten, was wiederum zu weniger Geld in den Portemonnaies der Verbraucher führt. Dieser Teufelskreis stoppt nicht von allein. Ein Hoffen auf bessere Zeiten sei hier fehl am Platz. Vielmehr müsse die Politik jetzt endlich handeln. Eine Preisbremse wäre eine Option, die sofort direkt bei den Speditionen ankommen und sie entlasten würde. Zudem fordern sie das, was verschiedene Unternehmen aus anderen Branchen auch schon fordern. Die Sozialausgaben müssten dringend gedeckelt werden. Denn auch die Personalkosten steigen an.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa, Handelsblatt, SWR)














