Dreckig: Saharastaub legt sich über Millionen Autos in Deutschland

Auf einem Parkplatz stehen in mehreren Reihen neben- und hintereinander viele Autos. Im Hintergrund sieht man aufgewirbelten Staub, der sich auch auf einigen Fenstern der Autos abgesetzt hat. Es handelt sich dabei um roten Saharastaub.
Symbolbild © imago/Shotshop

Derzeit kämpfen wieder Millionen Menschen mit ihren Autos, denn der Saharastaub legt sich seit Tagen über Millionen Fahrzeuge in Deutschland. Dieser erweist sich als besonders hartnäckig und macht den Autofahrern das Leben schwer.

Der Saharastaub legt sich seit Tagen über Millionen Autos in Deutschland. Wie viele Autofahrer sicherlich zu berichten wissen, handelt es sich dabei um keinen gewöhnlichen Staub.

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Ca. 10 bis 15 Mal im Jahr sucht uns der Saharastaub aus dem Norden Afrikas heim. Dieser zieht in Richtung Europa und tritt vorwiegend im Frühling zwischen den Monaten März und Juni und im Herbst auf. Zwar erreicht er Deutschland schon extrem abgeschwächt, kann jedoch für einen gelblich-trüben Himmel sorgen.

Das ist jedoch gar nicht das Hauptproblem. Auch, wenn der verdunkelte Himmel etwas unheimlich wirken mag, machen sich die Menschen eher Gedanken um ihre schmutzigen Autos, Fensterscheiben und alle anderen Gegenstände, die sich draußen befinden und aus Glas sind. Den Saharastaub kann man auch nicht so einfach wie normalen Staub behandeln.

Saharastaub in Deutschland: So wird man ihn wieder los

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Wer mit dem Saharastaub schon einmal Kontakt hatte, weiß nicht nur, wie hartnäckig dieser sein kann, sondern dass er auch anders ist als herkömmlicher Staub. Besonders schlimm wird es, wenn noch leichte oder kurze Schauer hinzukommen. Diese verschlimmern die Situation zusätzlich, da sich dann auf allem ein Schlamm absetzt. Man kann diesen noch schwieriger entfernen. Nur heftige, langanhaltende Regenfälle, welche den Staub von den Autos komplett abspülen, können den Saharastaub zuverlässig entfernen.

Ein Problem bei der Entfernung ist die Zusammensetzung des Saharastaubs. Dieser besteht nämlich aus Quarz, Feldspat und Eisenoxiden, die auf den Autos feine Kratzer nicht nur auf den Scheiben, sondern auch im Lack hinterlassen können. Experten empfehlen daher eine bestimmte Vorgehensweise. Zunächst sollte man das Fahrzeug wenigstens zwei Minuten mit Wasser übergießen. Anschließend sei es ratsam, Vorwäsche-Schaum aufzusprühen und einwirken zu lassen. Wer nämlich sofort draufloswischt, reibt die Partikel in den Lack ein und sorgt erst recht für Kratzer. Anschließend sollte man in eine Waschanlage fahren und das Fahrzeug professionell reinigen. Eine Schutzversiegelung sorgt dafür, dass die Schicht intakt bleibt und eventuelle kleinste Unebenheiten ausgeglichen werden.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)