Dunkle Wolke bei Daimler Truck – Sparkurs soll 5.000 Jobs kosten

Das Bild zeigt das Mercedes-Benz Van Technology Center in Stuttgart in Baden-Württemberg. Neben dem imposanten Fabrikgebäude, das modern designt ist, finden sich Häuser und Felder.
Symbolbild © imago/Arnulf Hettrich

Eine dunkle Wolke schwebt derzeit über Daimler Truck, die 5.000 Jobs kosten soll. Der Konzern muss sparen, heißt es. Aufgrund der hohen Kosten sollen bald tausende Stellen abgebaut werden.

Aufgrund der schwierigen Lage will Daimler Truck nun Konsequenzen ziehen und 5.000 Jobs verschwinden lassen. Tausende Mitarbeiter bangen nun um ihre Jobs.

Erneut ein Unternehmen auf Sparkurs: Experten sehen schwarz für die Autobranche

Die Zahlen aus dem letzten Jahr stehen fest, und die meisten Autobauer sind darüber alles anderes als erfreut. Doch das Jahr 2025 stellte die Automobilbranche erneut vor große Herausforderungen. Nicht nur die Verbraucher weigerten sich quasi, die E-Modelle zu kaufen. Auch geopolitische Spannungen auf der ganzen Welt taten ihr Übriges dazu.

Aufgrund der massiven Gewinneinbrüche greifen die Autohersteller daher zu einer großen Maßnahme: Sie gehen alle auf Sparkurs. Dies bedeutet Werkschließungen, die auf einmal im Raum stehen, sowie den Abbau tausender Arbeitsplätze. Während BMW gegen den allgemeinen Strom schwimmt und keine Mitarbeiter entlassen und Werke schließen will, muss nun ein weiterer Autobauer an Sparmaßnahmen denken.

Sparkurs bei Daimler Truck: 5.000 Jobs stehen auf dem Spiel

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Zwar hatte die Führungsspitze bei Daimler Truck nicht mit einem überwältigenden Gewinn gerechnet. Doch der Umsatzeinbruch von 34 Prozent hat alle wachgerüttelt. Das Konzernergebnis belief sich auf gerade einmal zwei Milliarden Euro. Auf dem amerikanischen Markt zeigte sich der Einbruch besonders. Denn hier verkaufte Daimler Truck 26 Prozent weniger Lkw und Busse. Und genau dieses Ergebnis soll nun drastische Konsequenzen haben, auch wenn man sich für dieses Jahr vorsichtig optimistisch zeigt.

Der starke Umsatzeinbruch hat das Sparprogramm „Cost Down Europe“ ins Leben gerufen. Denn man will in Europa die Kosten drastisch senken. Bis 2030 sollen die Kosten in Deutschland um eine Milliarde Euro sinken. Dies bedeutet, dass man ca. 5.000 Jobs abbauen will. Schon im letzten Jahr hatte das Unternehmen deutliche Einsparungen vorgenommen. 28.000 Mitarbeiter bangten 2025 um ihre Jobs. Nun geht das Sparen also weiter und kostet vielen Menschen ihren Arbeitsplatz. Laut Experten ist wohl auch in diesem Jahr noch kein Lichtblick in Sicht.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, SÜDWEST24)