Durchbruch: Japan entwickelt neue Super-Batterie für E-Autos

Zu sehen ist ein orangefarbenes E-Auto in einer Halle mit weiteren Autos auf glänzendem Fußboden, der auf eine Vorführung hindeutet. E-Autos sind auf dem Vormarsch.
Symbolbild © imago/Sebastian Geisler

E-Autos sind auf dem Vormarsch. Doch noch immer bestehen Probleme aufgrund von zu wenig Ladesäulen und Infrastruktur. Eine Erfindung könnte helfen. Denn Japan entwickelt eine neue Super-Batterie für E-Autos.

E-Autos werden immer beliebter. Doch weiterhin haben viele Bürger Bedenken. Eine neue Super-Batterie für E-Autos könnte helfen.

Neue Erfindung: So ist der Stand zur E-Mobilität

In Deutschland nimmt die Anzahl der Elektroautos stetig zu, besonders seit sich Politik und Autoindustrie auf den Umstieg weg vom Verbrennungsmotor konzentrieren. Obwohl bis Anfang 2024 etwa 1,7 Millionen elektrische Fahrzeuge gemeldet waren, erfuhren die Neuzulassungen einen Rückgang, nachdem der Umweltbonus beendet wurde. Eine Erholung begann erst Anfang 2025. Während der Marktanteil von Hybridfahrzeugen weiter wuchs, brachen die Verkaufszahlen von Plug-in-Hybriden deutlich ein.

VW bleibt führend bei den Verkaufszahlen von Elektroautos, wobei Tesla einen starken Rückgang in Deutschland hinnahm, während andere deutsche Hersteller die Top 10 dominierten. Fortschritte bei der Ladeinfrastruktur wie eine erhöhte Anzahl und Leistung von Ladepunkten unterstützen den Wandel zur E-Mobilität. Trotz höherer Treibhausgasemissionen bei der Herstellung, insbesondere durch Batterien, gelten vollelektrische Fahrzeuge als umweltfreundlichste Option. Das gilt allerdings nur, wenn der Strom aus erneuerbaren Energien stammt.

Lesen Sie auch
Autowäsche im Winter: Dieser Fehler kann richtig teuer werden

Neue Super-Batterie für E-Autos: Diese Erfindung aus Japan lässt staunen

Das Ziel von 15 Millionen Elektrofahrzeugen bis 2030 ist aktuell jedoch fraglich, da pro Jahr etwa 1,7 Millionen neue E-Autos zugelassen werden müssten, was bei aktuellen Verkaufszahlen unrealistisch erscheint. Prognosen reichen von sieben bis knapp 11 Millionen E-Autos bis 2030. Der Anteil erneuerbarer Energien in Deutschland wuchs bis 2024 auf 54,4 Prozent, bleibt jedoch hinter dem Ziel von 80 Prozent bis 2030 zurück. Das schränkt den klimafreundlichen Nutzen von Elektroautos ein. E-Autos aus China bereiten Fahrern aktuell große Probleme.

Nun haben japanische Forscher einen Durchbruch bei der Lithium-Luft-Batterie erzielt, die als Hoffnungsträger gilt. Die Batterien zeichnen sich durch eine hohe Energiedichte und ein geringes Gewicht aus, könnten also die Reichweiten von Elektroautos drastisch erhöhen. Möglicherweise kann dies auf über 1000 Kilometer erfolgen. Trotz früherer Herausforderungen wie begrenzter Lebensdauer gelang es dem Team, Prototypen mit verbesserten Leistungseigenschaften zu entwickeln. Diese halten nun 150 Ladezyklen stabil durch. Ein neues Kohlenstoffmaterial namens CNovel ermöglicht Elektroden mit kontrollierter Porenstruktur, was die Leistung und Lebensdauer steigert. Zudem wurde ein Verfahren zur Produktion größerer Elektroden geschaffen.

(Quellen: Focus, Tagesschau, ADAC, Statista)