E-Auto am Verlieren: Deutschland gehört zu den Spitzenreitern

Unzählige Elektroautos stehen nebeneinander auf einem Parkplatz und sind mit blauen Kabeln an Ladesäulen angeschlossen, um ihre Batterie wieder aufzuladen. Das Auto im Vordergrund ist weiß, im Hintergrund sind schwarze Autos zu sehen.
Symbolbild © istockphoto/onurdongel

Dass die Automobilindustrie schwächelt, ist längst kein Geheimnis mehr. Doch im Vergleich zu anderen Ländern zählt Deutschland zu den Spitzenreitern unter den Verlierern. Ausschlaggebend ist unter anderem das E-Auto.

Auf dem weltweiten Automarkt tut sich eine ganze Menge. Nur nicht das, was sich die Unternehmen wohl erhoffen. Gerade die Akzeptanz des E-Autos bei der breiten Bevölkerung lässt sehr zu wünschen übrig. Doch im Vergleich zu anderen Ländern zählt Deutschland zu den Spitzenreitern der Verlierer.

Drastische Umsatzeinbrüche – Autohersteller ziehen harte Konsequenzen

Die Auswertungen des letzten Geschäftsjahres haben gezeigt, dass bei den meisten Autoherstellern die Umsätze weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind. Die Anzeichen hierfür zeigten sich bereits im letzten Jahr, weshalb die Autohersteller zu drastischen Maßnahmen griffen. Eine der einschneidendsten Maßnahmen bildet dabei die Einsparung bei den Personalkosten. Diese gehören laut Geschäftsleitung zu den höchsten Belastungen und beherbergen daher ein enormes Sparpotenzial. So mancher Autohersteller will dafür sogar ganze Werke schließen. Dies scheint ein adäquates Mittel, um dem fallenden Umsatz entgegenzuwirken. Des Weiteren will man die Konzerne restrukturieren und effizienter aufbauen. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass man in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt.

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Deutschland gehört zu den Spitzenreitern – Experten sind skeptisch

In Deutschland stehen diese Maßnahmen häufig ganz oben auf der Liste. Doch Experten äußern sich skeptisch. Zwar sei Sparen ein wichtiger Bestandteil, jedoch nicht der einzige. Allein das Senken der Kosten löse das Problem nicht. Unternehmen können sich nicht gesund sparen. Zudem sehen Fachleute der Branche noch kein Licht am Ende des Tunnels. An der derzeitigen Situation werde sich so schnell nichts ändern.

Der Grund für die Panik liegt in der Auswertung einer großen Prüfungs- und Beratungsgesellschaft, die sich die sechzehn größten Autokonzerne vorgenommen und ihre Entwicklung analysiert haben. Deutsche Autohersteller landen damit auf dem zweitletzten Platz. Lediglich die Opel-Tochter Stellantis schneidet mit einem Umsatz-Minus von siebzehn Prozent am schlechtesten ab. Eine Besserung sei momentan nicht in Sicht, weshalb sich die Autobauer einem Wandel unterziehen müssen. Zum einen müssen sie mit den hohen US-Zöllen von 25 Prozent fertig werden. Zum anderen setzen die günstigeren Autos aus Fernost die Autobauer hierzulande gewaltig unter Druck.