
Ein Szenario wie aus einem Albtraum: Ein E-Auto geht in einer Werkstatt in Flammen auf und richtet einen enormen Schaden an. Gott sei Dank wurde kein Mensch verletzt.
In einer Werkstatt geht ein E-Auto plötzlich in Flammen auf. Das Feuer richtet massiven Schaden an. Menschen wurden dabei jedoch nicht verletzt.
Vermutlich ein E-Auto: Werkstatt geht in Flammen auf
Gegen 16 Uhr am vergangenen Sonntag meldeten Anwohner der Polizei und Feuerwehr Knallgeräusche und aufsteigenden Rauch aus der anliegenden Werkstatt in Egelsbach in Offenbach. Obwohl die Einsatzkräfte schnell vor Ort waren, kamen einige Fahrzeuge zu Schaden. Und auch einige Teile der Werkstatt fielen den Flammen zum Opfer.
Ersten Erkenntnissen zur Folge vermutet man, dass ein E-Auto in Flammen aufging und die daneben stehenden Fahrzeuge sowie einen Gabelstapler mit erfasste. Insgesamt entstand ein Schaden von ca. 150.000 Euro. Da auch Gasflaschen und Spraydosen in der Werkstatthalle lagerten, befürchtete man zunächst Schlimmes. Die Feuerwehr konnte jedoch weitere Folgen verhindern.
E-Auto in Flammen: Neue Argumente für E-Auto-Gegner
Obwohl die Brandursache noch unklar ist und die Ermittlungen in vollem Gange sind, bietet der Vorfall den Gegnern von E-Autos wieder neue Argumente. So befürchten einige Bürger, dass E-Autos schneller in Flammen aufgehen könnten als Verbrenner. Dabei haben Studien andere Ergebnisse gezeigt. Elektroautos gehen statistisch gesehen nicht schneller oder häufiger in Flammen auf als Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotor.
Das Risiko eines Fahrzeugbrandes ist bei E-Autos im Vergleich zu Verbrennern sogar deutlich geringer, da die Hochvoltsysteme bei Unfällen in Sekundenschnelle automatisch abgeschaltet werden. Statistiken von ADAC, DEKRA und Versicherungen belegen dies eindeutig. Brände entstehen oft durch technische Defekte an der 12-Volt-Bordelektrik oder äußere Einflüsse, was alle Antriebsarten gleichermaßen betrifft. Schwierigkeiten gibt es lediglich bei den Löscharbeiten, wenn ein E-Auto in Brand gerät. Die Feuerwehr benötigt oft viel Wasser oder spezielle Techniken wie Löschlanzen, um die chemischen Prozesse im Inneren der Batterie vollständig abzukühlen.
(Quellen: Polizeipräsidium Südosthessen, Feuerwehr Egelsbach)














