E-Auto Stromkosten bei 4500 km: Familie von Preis umgehauen

Eine Familie mit kleinen Kindern steht hinter der offenen Heckklappe eines Elektroautos und belädt das Fahrzeug für den Urlaub. Währenddessen hängt ein Kabel aus der Ladeklappe und lädt den Akku des Autos auf.
Symbolbild © istockphoto/Halfpoint

Diese Familie wollte es nicht glauben, was sie für ihren Roadtrip zahlen musste. Die Stromkosten von ihrem E-Auto hauten sie komplett um.

Ein E-Auto ist bei der Anschaffung ein wenig teurer, aber bei den Stromkosten – im Vergleich zu den immer höheren Benzinpreisen – spart man dafür ein wenig. Sollte man meinen. Aber als diese Familie aus den USA die Rechnung für ihren Roadtrip sah, traute sie ihren Augen nicht.

Stromkosten unvorhergesehen

Tesla ist nicht mehr alleine am Markt. Inzwischen stellen sämtliche Autobauer E-Autos her, zuweilen zu wirklich moderaten Preisen. Aber diese Familie aus Ohio mietete sich trotzdem den Klassiker, nämlich einen Wagen der Firma um Elon Musk. Mit dem geliehenen „Tesla Model 3“ machten sie einen Roadtrip mit echten USA-Verhältnissen: 4.500 Kilometer legten sie zurück. Was sie dafür an Strom bezahlten, machte sie fassungslos.

Die Benzinpreise schießen bekanntlich in die Höhe. Aber auch die Strompreise sind seit dem Krieg in der Ukraine nicht mehr die alten. Dass die amerikanische Familie bei ihrem Ausflug mit dem Tesla aber so viel sparen würde, damit hatte sie nicht gerechnet. Denn die Stromkosten bei ihrem Trip durch die Staaten waren mehr als human.

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Familie spart auf langer Strecke

Auch profitierte die Familie von der sogenannten Supercharger-Infrastruktur. Dieses von Tesla ausgebaute Netzwerk bietet flächendeckend Ladestationen für seine eigenen Wagen an. Es ermöglicht den Tesla-Fahrern, ihre Batterien wesentlich schneller aufzuladen als an herkömmlichen Ladestationen. Außerdem plant das Auto die Fahrstrecke so, dass es stets eine passende Station finden wird.

Von Columbus (Ohio) ging es über Pittsburgh nach Philadelphia über New York City nach Portland (Maine) und wieder zurück nach Columbus. Bei den 650 Kilometern, die die Reisegesellschaft am Tag zurücklegte, mussten sie das Model 3 ein- oder zweimal am Tag aufladen, fanden aber jedes Mal eine Ladestelle und kamen somit durchgehend schnell voran. Für E-Autos ist das leider noch eine Ausnahme.

Ladestationen überall

Obwohl Tesla die Preise pro Kilowattstunde in den letzten Jahren erhöht hatte, blieb der Roadtrip – im Vergleich zu einem Benzinfahrzeug – ein wahres Schnäppchen. Die Familie zahlte nur 95 Dollar für 4.500 Kilometer. Kein Wunder, dass sie ihr Glück publik machte. Zwar mangele es immer noch an genügend Ladestationen für alle Anbieter elektrischer Fahrzeuge, jedoch schwärmt diese Familie jetzt schon von einer vielversprechenden Zukunft der Elektromobilität.