
Das ist ein extremer Einbruch bei VW! Der Konzern will nun bis zu 50 000 Stellen streichen. Das kommt für viele Menschen überraschend und nur die wenigsten sind darauf vorbereitet.
Jetzt gibt es einen enormen Einbruch bei VW. Der deutsche Autokonzern steht vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen und will bis zu 50000 Stellen streichen. Für viele Menschen kommt das überraschend.
50000 Stellen will man abbauen
Im Jahr 2025 gab es einen großen Einbruch bei VW. Der Konzern meldete einen drastischen Gewinneinbruch und plant jetzt einen umfassenden Sparkurs mit eventuell massiven Auswirkungen auf die Beschäftigten des Unternehmens. Insgesamt will man bis zum Jahr 2030 bis zu 50.000 Stellen streichen. Der Gewinn von Volkswagen bricht massiv ein. Wie der Konzern aus Wolfsburg in den Medien mitteilte, ist der Nettogewinn deutlich zurückgegangen. Statt wie im Jahr zuvor rund 12,4 Milliarden Euro erwirtschaftete Volkswagen 2025 nur etwa 8,9 Milliarden Euro Gewinn. Das entspricht einem Rückgang von rund 44 Prozent. Das ist ein schwerer Einbruch bei VW seit der Dieselkrise im Jahr 2016. Und auch im Hinblick auf den Umsatz gab es Einbußen. So setzte der Konzern rund 322 Milliarden Euro um – ein Minus im Vergleich zum Vorjahr.
Als Reaktion auf den Einbruch will der Konzern nun seine Kosten deutlich senken. Vorstandschef Oliver Blume kündigte an, dass bis zum Jahr 2030 rund 50.000 Arbeitsplätze wegfallen sollen. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung eines bereits bestehenden Sparplans. Hier war ursprünglich vorgesehen, etwa 35.000 Stellen abzubauen. Der Konzern betont jedoch, dass der Abbau sozialverträglich erfolgen soll.
Tiefe Krise bei dem Konzern
Für den starken Gewinneinbruch nennt Volkswagen mehrere Ursachen. Besonders belastend sind derzeit US-Importzölle von Donald Trump und der massive Einbruch bei der Tochter Porsche, die in China kaum noch Autos verkauft. Gleichzeitig kämpft der Konzern allgemein mit sinkenden Verkaufszahlen in China, einem der weltweit wichtigsten Automärkte. Hinzu kommen hohe Kosten für den Umbau der Industrie.
Die Autohersteller investieren derzeit Milliarden, um ihre Modellpalette stärker auf Elektromobilität umzustellen. Im Jahr 2025 haben die Menschen zwar rund 55 Prozent mehr Elektroautos gekauft als im Jahr zuvor – allerdings sind diese Fahrzeuge bislang weniger profitabel als Verbrenner.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa, Reuters)














