
Diese Nachricht lässt für die E-Mobilität doch noch hoffen: E-Auto-Batterien sollen um die Hälfte günstiger werden. Einziger Wermutstropfen: Dies soll erst ab 2026 so weit sein.
Nach den dunklen Prognosen für die Zukunft der E-Autos gibt es nun eine gute Nachricht, die vielleicht sogar die Wende bringen könnte: Ab 2026 sollen E-Auto-Batterien um die Hälfte günstiger werden. Dies hat auch Auswirkungen auf den Endpreis eines Stromers.
Das teuerste Teil im Fahrzeug
Derzeit hat die E-Auto-Branche nichts zu lachen: Die Kunden sind nur schwer zu überzeugen und verlassen sich – solange es noch geht – lieber auf den Verbrenner. Ein häufig genanntes ist der Preis. Denn seit es die Umweltprämie nicht mehr gibt, ist den meisten Verbrauchern ein E-Auto einfach zu teuer. Wieso der Stromer im Vergleich zum Verbrenner so teuer ist, liegt an der Autobatterie. Die Rohstoffe hierfür sind sehr teuer. Hinzu kommt, dass das E-Auto praktisch nichts mehr wert ist, sobald die Batterie ihren Geist aufgibt. Sie ist das teuerste verbaute Teil am Fahrzeug.
E-Auto-Batterien sollen sinken – ein positives Signal an die Verbraucher
Nun hat die Investmentbank Goldman Sachs ihre Forschungsabteilung auf die Frage angesetzt, wie sich die Preise der Batterien für E-Autos und Feststoffakkus in Zukunft entwickeln könnten. Laut der Auswertung der Abteilung sollen die Preise für E-Auto-Batterien bis 2026 um die Hälfte sinken.
Für die Preissenkung konnte die Forschung zwei Hauptgründe ausfindig machen: Auf der einen Seite steht der technologische Fortschritt. Je weiter dieser sich im Laufe der Jahre voranschreitet, desto besser lassen sich dann auch Verfahren entwickeln, in denen die Kosten minimal gehalten werden. Zum anderen sinken die Preise für die Rohstoffe. Ein Blick auf das vergangene Jahr zeigt, dass die Preise für Nickel, Zink, Kupfer, Grafit, Kobalt und Lithium gesunken sind. Der Preis für die Metalle macht sechzig Prozent des Batteriepreises aus. Auch die Batteriepreise sind gefallen. Kostete eine E-Auto-Batterie im letzten Jahr noch 138 Euro pro Kilowattstunde, sollen sie Ende 2024 nur noch 102 Euro kosten. Dies ist eine Preissenkung von 25 Prozent. Bei Feststoffakkus geht die Preissenkung etwas langsamer voran.














