Fast 100 Euro Bußgeld: Neue Regeln nach Unfällen in Deutschland

Ein Warndreieck auf einer Straße. Dahinter liegt ein Verbandskasten. Ein Mann zieht sich eine gelbe Warnweste an. Sein Auto steht im Hintergrund und der Kofferraum des Fahrzeugs ist geöffnet.
Symbolbild © imago/Bihlmayerfotografie

Eine häufig unterschätzte Regel zieht teure Konsequenzen nach sich. Betroffene müssen fast 100 Euro zahlen, wenn sie sich unter diesen Umständen im Straßenverkehr falsch verhalten. Denn das Vorgehen kann fatale Folgen haben. 

Es passiert immer wieder: Autofahrer beachten diese Regel nicht ‒ und dann kracht es. Damit das nicht mehr geschieht, kostet eine Missachtung mittlerweile ordentlich Geld.

Behörden bitten Verkehrssünder zur Kasse: Bis zu 100 Euro Bußgeld

Mal ist es eine nicht beachtete Vorfahrt, ein anderes Mal das falsche Abbiegen und oft auch eine zu hohe Geschwindigkeit. Verkehrsunfälle haben viele Ursachen, zumeist lassen sie sich mit einer achtsamen Fahrweise jedoch verhindern. Weil das Fahren EU-weit sicherer werden soll, gibt es jetzt eine Reform. Der Beschluss steht, aber die einzelnen Länder müssen die Regeln noch national umsetzen. Allerdings gab es in Deutschland in den vergangenen Jahren bereits einige Verschärfungen. Und wer zur Kasse gebeten wird, muss deshalb mit hohen Summen rechnen.

Was Fahrer ab sofort beachten sollten ‒ sonst drohen Folgen

Zu beachten ist unter anderem die Höhe des Bußgeldes für Fahrer, die auf einem Gehweg fahren und im schlimmsten Fall einen Unfall verursachen. Laut Bußgeldkatalog werden Verkehrssünder mittlerweile mit bis zu 100 Euro Bußgeld bestraft. Außerdem ist beim Aufstellen des Warndreiecks Vorsicht geboten, wenn es zu einer Panne kommt. Auf Autobahnen ist laut ADAC eine Entfernung von mindestens 150 Metern zum Fahrzeug notwendig, innerhalb von Städten sind es ungefähr 50 Meter. Wer sich auf einer Landstraße befindet, sollte zudem mindestens 100 Meter Abstand einhalten.

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Wichtig ist, den Warnblinker anzuschalten, eine Warnweste anzuziehen und nicht direkt auf der Fahrbahn zu laufen. Dies dient dem Selbstschutz. Falls die Anweisungen nicht befolgt werden, das Warndreieck entsprechend falsch platziert wird und es dann plötzlich kracht, müssen Betroffene zahlen. Bis zu 75 Euro sind bei einem Unfall fällig. Um sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer bestmöglich zu schützen, ist es daher ratsam, sich stets an die Vorgaben zu halten. In Pannensituationen gilt zudem: Ruhe bewahren und Hilfe anfordern.