Fehler: Millionen Autofahrer verschenken an Tankstellen ihr Geld

Eine Person betankt ihr gelbes Auto an einer Tankstelle. Mit der rechten Hand hält die Person die Zapfpistole an den geöffneten Tank. Im Hintergrund stehen zwei weiße Fahrzeuge auf dem Parkplatz.
Symbolbild © imago/Rene Traut

Derzeit lassen Autofahrer an den Tankstellen viel Geld. Kein Wunder bei den hohen Spritpreisen. Doch viele begehen einen grundlegenden Fehler und zahlen so mehr, als sie eigentlich müssten.

Wer auf ein Auto angewiesen ist, muss derzeit tief in die Tasche greifen. Doch laut Experten verschenken Millionen Autofahrer an Tankstellen ihr Geld, weil sie einen weitverbreiteten Fehler machen. Und sie merken es nicht einmal.

Immer noch kein Ende in Sicht: Preise an den Tankstellen bleiben weiterhin hoch

Eigentlich sollte die neue 12-Uhr-Regelung, die seit dem 1. April an deutschen Tankstellen gilt, eine Erleichterung für die Bürger darstellen. Doch an den Preisen für Benzin und Diesel hat dies nicht wirklich viel verändert. Immer noch zahlen die Menschen hierzulande für Diesel mehr als für Benzin. Die Preise unterscheiden sich sogar um mehr als zehn Cent pro Liter. Zudem kratzen sie immer noch an der 2,50-Euro-Marke und versetzen die Verbraucher in Wut. Es scheint kein Ende in Sicht zu sein, denn der Iran-Krieg ist immer noch in vollem Gange.

Autofahrer verschenken an Tankstellen ihr Geld: Diesen Fehler machen viele

Eigentlich könnten Millionen von Menschen an den Tankstellen sparen. Doch durch einen Fehler bezahlen sie mehr, als sie eigentlich müssten. So erklären Experten, dass die Bürger hierzulande aus reiner Gewohnheit Super E5 tanken würden. Dabei würden sie mit E10 deutlich weniger bezahlen. Bis zu sechs Cent pro Liter seien es im Durchschnitt, so die Fachleute. Obwohl es E10 schon seit 15 Jahren gibt, würden immer noch viele Verbraucher dem klimafreundlicheren Tankstoff misstrauen. Unter anderem hält sich hartnäckig das Gerücht, dass man mit E10 mehr verbrauchen würde und so die Ersparnis wieder aufgebraucht würde.

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Dem widersprechen Experten jedoch. Studien hätten ergeben, dass der Mehrverbrauch zwar da sei, aber so gering ausfalle, dass die eingesparten Kosten von sechs Cent pro Liter immer noch gegeben seien. Zudem sei die Mehrheit der Verbrenner für Super E10 geeignet. Dies sehe man entweder in der Bedienungsanleitung oder im Tankdeckel. Würde jedes Fahrzeug, das für Super E10 geeignet ist, auch mit diesem Treibstoff betankt werden, könne man pro Jahr bis zu drei Millionen Tonnen CO2 einsparen, so Fachleute. Wer E10 tankt, spart also nicht nur bares Geld ein, sondern trägt auch etwas zum Umweltschutz bei. Dafür müssen Millionen Deutsche nur eine weitverbreitete Gewohnheit ablegen.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, ADAC, Bundesumweltministerium, ZDK)