Flasche am Auto entdeckt: Dahinter kann eine böse Falle stecken

Im Innenraum eines Fahrzeugs mit schwarzen Ledersitzen stehen zwei Flaschen in der Getränkehalterung. Die kleinere Flasche hat einen blauen Deckel. Die größere Flasche hat einen weißen Deckel. Die Flaschen sind mit Wasser befüllt.
Symbolbild © istockphoto/Rattankun Thongbun

Dieser skrupellose Trick sorgt für Aufsehen: Wer eine Flasche am eigenen Auto entdeckt, steht womöglich kurz davor, Opfer einer kriminellen Tat zu werden. Damit Fahrzeugbesitzer sich schützen können, sollten sie diese folgende Details kennen.

Vor einem Diebstahl ist niemand sicher. Nun wird von einer besonders dreisten Masche berichtet, die Autobesitzer betrifft. Was es mit dem Trick auf sich hat.

Gegenstände im Auto: Kriminelle greifen regelmäßig zu

Bestimmte Automarken stehen bei Kriminellen laut Statistik besonders hoch im Kurs. Am häufigsten wurden im Jahr 2024 VW-Fahrzeuge gestohlen. Danach folgten Autos der Marken Audi, Toyota und Mercedes-Benz. Einige Langfinger lassen den Wagen stehen und greifen lediglich bei Smartphones oder Taschen im Innenraum zu. Experten raten dazu, schon beim Parken des Fahrzeugs auf einige Punkte zu achten, um die Diebstahlgefahr zu reduzieren.

Der ADAC empfiehlt abschließbare Garagen und Parkplätze mit Überwachung. Zudem hilft es, Gegenstände und Kleingeld nicht sichtbar herumliegen zu lassen. Trotz aller Sicherheitsmaßnahmen kann es dennoch zu bösen Überraschungen kommen. Ein spezieller Autodiebstahl-Trick klingt dabei besonders dreist: Eine einfache Plastikflasche soll Kriminellen helfen, Autobesitzer in die Falle zu locken, um den Diebstahl dann in dessen Anwesenheit zu begehen.

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Flasche am Auto: Das steckt hinter dem dreisten Trick

Bei der Masche befestigen Täter eine Flasche am Autoreifen – im Idealfall rechts vorn. Fahrer steigen auf der linken Seite ein und sehen den Gegenstand demnach zunächst nicht. Beim Losfahren passiert es dann: Die Flasche, die sich zwischen Kotflügel und Reifen befindet, macht sich schlagartig durch ein Knallgeräusch bemerkbar. Jetzt steigt das Opfer aus, um herauszufinden, was vorgefallen ist. Während der Fahrer also zum Reifen geht und abgelenkt ist, greifen Langfinger zu, entwenden Gegenstände – oder rasen sogar mit dem Pkw davon. Einige Fachleute geben allerdings Entwarnung: Bislang soll es zumindest in Deutschland nicht zu einer Anzeige aufgrund eines solchen Tricks gekommen sein. Hierzulande gibt es demnach keinen bekannten Fall in der Praxis. Deshalb bleibt es nur beim theoretischen Risiko.

(Quellen: Polizeiliche Kriminalprävention, Polizei Sachsen)