
Die Spritpreise steigen in bisher ungeahnte Höhen. Nun wird die Forderung laut, zumindest das Deutschlandticket wieder günstiger zu machen. Das könnte den ganzen Verkehr verändern.
Die letzte Preisänderung beim Deutschlandticket steht ohne Frage stark in der Kritik. Für 63 Euro können Fahrgäste mit dem Abonnement nun quer durch Deutschland fahren. Angesichts der hohen Spritpreise ist das zu teuer. Deshalb soll das Deutschlandticket wieder für 49 Euro zu haben sein.
Bürger steigen um: Deutschlandticket wieder für 49 Euro
Viele Experten – darunter diejenigen der Deutschen Umwelthilfe – sehen darin eine Chance, dass noch mehr Bundesbürger auf die Bahn umsteigen. Schließlich sind immer mehr Menschen nicht mehr bereit, die hohen Spritpreise zu zahlen.
Wenn das Deutschlandticket wieder 49 Euro kostet, könnte ein Umdenken einsetzen. Wer hat schon vor, in den nächsten Monaten über zwei Euro für einen Liter Diesel zu bezahlen? Das würde den täglichen Weg zur Arbeit deutlich verteuern. Für viele ist der Preis immer noch entscheidend, wenn es darum geht, wie sie von A nach B kommen.
Günstigeres Deutschlandticket als Autofahren: Verkehrswende steht auf dem Spiel
Nun hätte man die Chance, die Bürger mit einem günstigeren Ticket zum Umsteigen zu bewegen. In vielen Großstädten gibt es bereits entsprechende neue Angebote und Vergünstigungen. Ein Beispiel ist das Deutschlandticket, das es kostenlos gibt, wenn die Bürger ihren Führerschein abgeben. Dieses Angebot gilt nur regional und nur für Rentner, die dann kostenlos mit der Bahn fahren können. Vorausgesetzt, sie entscheiden sich, das Auto stehen zu lassen.
Andere Vergünstigungen gibt es beispielsweise durch das Jobticket oder das Semesterticket für Studierende. Doch die meisten Bonuszahlungen kommen nur bestimmten Bürgern zugute. Es wäre wünschenswert, wenn es eine günstigere Lösung gäbe. Das Deutschlandticket für 49 € ist noch lange nicht beschlossene Sache. Auch infolge der Preiserhöhung gab es immer wieder Diskussionen und Diskrepanzen, ursprünglich sollte das Ticket wohl noch teurer werden.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Deutsche Umwelthilfe, Bahnblogstelle)














