Führerschein sollte lieber zuhause bleiben – laut Anwalt

Führerschein mit Kosten
Symbolbild © istockphoto/Stadtratte

Eigentlich, es ist Pflicht. Wer Auto fährt, muss einen Führerschein dabei haben. Doch ein Anwalt rät davon ab.

Diese Empfehlung erstaunt die Bevölkerung. Und sorgt für Debatten. Denn ein Anwalt rät: Beim Autofahren sollte man niemals den Führerschein dabei haben. Und das, obwohl dies eigentlich Pflicht ist.

Klare Empfehlung für Autofahrer

Diese spricht der Anwalt Christian Klages aus. Trotz Pflicht, sollte der Führerschein lieber zu Hause bleiben. Autofahrer sollen es lieber auf ein Bußgeld ankommen lassen.

Er meint, das Bußgeld ist nicht so schlimm wie die Konsequenzen, die einem sonst angeblich unverschuldet blühen können.

Dieser Rat klingt unglaublich und ist überraschend. Denn er ist nicht wirklich legal. Und stützt sich zudem hauptsächlich auf Behauptungen.

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Das Video auf TikTok löst große Resonanz im Netz aus. Denn eigentlich ist es ja Pflicht, den Führerschein jederzeit vorzeigen zu können. Und dies, sobald man in den Wagen einsteigt. Doch der kuriose Rat hat einen Hintergrund.

Darum sollte der Führerschein zu Hause bleiben

Der Grund ist für den Anwalt ganz einfach. Denn, wenn der Führerschein nicht vorzeigbar ist, kann er auch nicht beschlagnahmt werden. Und das passiert angeblich häufig.

Und die Beschlagnahmung ist selten willkürlich. So lautet die Grundthese von Christian Klages.

Deshalb beginnt er sein TikTok Video mit den folgenden Worten: „Warum sollte die Polizei deinen Führerschein beschlagnahmen, wenn du gar nichts gemacht hast?“

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Zu dieser Frage liefert er auch gleich die Antwort. Er sagt, dies geschieht häufig willkürlich oder aus einem unbegründeten Verdacht heraus.

Bereits müde Augen lassen die Polizei schon spekulieren. Die Beamten könnten meinen, man stehe unter Alkohol- und Drogenkonsum. In diesem Fall reicht schon ein erster Anfangsverdacht. Der Führerschein kann dann erstmal weg sein. Und das, obwohl man gar nicht rechtswidrig gehandelt hat.

Viele Autofahrer kennen ein solches Szenario. Sie bestätigen, die Polizei gibt sich nicht mit der Aussage zufrieden, dass man nur müde sei.

Und das schon gar nicht, wenn man vorher auffällig fuhr. Schon ein falsches Blinken oder ein schneller Spurwechsel haben dann weitreichende Folgen.

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Die Polizei fordert ggf. einen Bluttest ein und kassiert wenig später den Führerschein ein.