Für 25.000 Euro: Günstigstes Elektroauto fürs Volk soll kommen

Eine große Messe-Halle mit verschiedenen neuesten Auto-Modellen. Auf der internationalen Ausstellung werden moderne Elektroautos vorgestellt. Der Preiskampf hat begonnen, es kommen mehr und mehr E-Autos "fürs Volk".
Symbolbild © imago/SOPA Images

2026 rollt ein neuer Kandidat an, der die Elektromobilität endlich für alle zugänglich machen soll. Somit wird das Elektroauto fürs Volk jetzt wohl wirklich zur Realität.

Lange galt die 30.000-Euro-Marke als unerreichbar. Doch das könnte sich nun ändern. Ein neues Modell rückt 2026 an und hat eine klare Mission: das erste echte Elektroauto fürs Volk zu werden.

Die 30.000-Euro-Grenze fällt: Überraschend viel Auto für wenig Geld

Eigentlich war immer klar: Wer elektrisch fahren will, muss tief in die Tasche greifen. Doch jetzt kommt Bewegung in den Markt – und ausgerechnet Kia könnte den Durchbruch bringen. Mit dem neuen EV2 präsentiert der koreanische Hersteller ein Elektroauto, das endlich auch für Otto-Normal-Verbraucher erschwinglich sein soll. Der EV2 ist Kias kleinstes Elektromodell und soll ab Februar 2026 in der Slowakei vom Band rollen – zum Einstiegspreis von knapp 28.000 bis 29.000 Euro. Das ist deutlich unterhalb der 30.000-Euro-Marke, die lange als psychologische Grenze für erschwingliche E-Autos galt. Damit positioniert sich Kia direkt gegen VW und deren ID. Polo und ID. Cross, die ebenfalls 2026 auf den Markt kommen sollen.

Doch der EV2 ist kein Kompromiss auf vier Rädern. Der knapp vier Meter lange Kleinwagen bietet überraschend viel Platz: Das Kofferraumvolumen beträgt bis zu 403 Liter, hinzu kommt ein praktischer 15-Liter-Frunk unter der Front. Innen wartet ein modernes Panoramadisplay mit zwei 12,3-Zoll-Bildschirmen – genau wie in deutlich teureren Kia-Modellen. Bei der Reichweite hat der Kunde die Wahl: Mit dem kleineren 42,2-kWh-Akku kommt man bis zu 317 Kilometer weit, wer mehr benötigt, entscheidet sich für die 61-kWh-Batterie und erreicht 448 Kilometer. Das Laden funktioniert an Schnellladesäulen in etwa 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent, was vollkommen ausreichend für den Alltag ist. Besonders beeindruckend: Bei extremer Kälte von minus 21 Grad bewies ein EV2-Prototyp beim norwegischen Kältetest seine Zuverlässigkeit.

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Das Auto, auf das alle warten: Reichweite ohne Kompromisse

Das Elektroauto wird also nicht mehr zum Privileg für wohlhabende Frühadopter. Mit dem EV2 wird saubere Mobilität endlich zur Realität für normale Budgets, ohne dabei an den wesentlichen Dingen zu sparen. Das ist mehr als nur ein Auto. Es ist das Ende einer Ausrede.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Welt.de, Kia, ENBW)