Für Elektroautos könnte es in 11 Jahren schon Schluss sein

Ladestation für Elektroautos
Symbolbild

Die E-Mobilität ist auf dem Vormarsch und soll eigentlich wachsen. Noch in 11 Jahren ist es vorbei mit den E-Autos – laut einer Studie.

Immer mehr Autofahrer interessieren sich für ein Elektroauto. Die Stromer werden immer beliebter. Doch für die Herstellung der Batterien werden wichtige Rohstoffe benötigt. Und diese sind knapp. Das könnte das Ende für die E-Autos bedeuten.

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Das ist das Ziel. Denn E-Autos sind wesentlich umweltfreundlicher als Benziner oder Diesel.

Grundsätzlich wirkt das Ziel realistisch, denn die Elektroautos werden immer beliebter. Alle großen Autobauer stellen mittlerweile erfolgreich E-Autos her. Mercedes-Benz plant sogar ab 2025 ausschließlich Stromer zu produzieren.

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Soweit die Theorie. In der Praxis scheint das Vorhaben jedoch nicht realisierbar zu sein.

E-Autos benötigen Batteriezellen, die in den Akkus der Elektroautos zum Einsatz kommen. Die meisten Autobauer exportieren die Batterien zunächst hauptsächlich aus China. In Deutschland wird die Produktion aber derzeit ebenfalls stark ausgebaut.

Bei der Herstellung der Batterien werden Rohstoffe wie Grafit, Kobalt und Lithium benötigt.

Doch diese werden allmählich knapp. Das hat nun eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) herausgefunden.

Erwarteter Rohstoffbedarf für die Elektromobilität steigt

Durch die erhöhte Produktion an E-Autos steigt auch die Anzahl der produzierten Batteriezellen. Dies hat Auswirkungen auf die Verfügbarkeit der Rohstoffe. Die Studie des IW hat folgende Ergebnisse geliefert. Die Berechnung basiert auf der Produktion im Zusammenhang mit der Nachfrage.

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„Durch die jüngsten regulatorischen Änderungen in Europa dürfte die Verbreitung der rein batteriebetriebenen Elektromobilität schneller voranschreiten als bisher vielfach angenommen. Damit steigt der erwartete Rohstoffbedarf für die Elektromobilität.“

Auch die Zeit wurde berechnet: Kobalt reicht laut Studie nur noch 11 Jahre.

In den gängigen Modellen der Elektroautos sind derzeit hauptsächlich Lithium-Ionen-Batterien verbaut. Dies sind Flüssigbatterien, deren einzelne Batteriezellen Kobalt enthalten. Die Kathode der Batteriezelle besteht aus einem Gemisch aus Lithium, Kobalt, Mangan und Nickel. Die Anode benötigt Grafit.

Auch die anderen Rohstoffe werden knapp. Fraunhofer IAO und IW Consult erwarten im laut einer Prognose im Jahr 2030 91,4 Millionen Neuzulassungen. Davon sind 22,4 Millionen rein elektrisch.