
Die Ausgaben für den Verbrenner steigen schwindelerregend – fast sechs Millionen Deutsche müssen ab Januar tiefer in die Tasche greifen. Welche Modelle jetzt teurer werden und wie sich der Preisschock abwehren lässt.
Während einige E-Autos punkten, explodieren die Kosten für viele Benziner und Diesel. Die Ausgaben für Verbrenner steigen 2026 dramatisch. Doch es gibt auch Strategien, um der Beitragsspirale zu entkommen.
Zeit zu handeln: Diese Modelle trifft es jetzt besonders hart
Gerade erst hat man die Weihnachtsgans verdaut, da flattert er schon in den Briefkasten: der böse Schock für Millionen Autobesitzer! Denn der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat die Schadensbilanzen durchforstet und Tausende Modelle neu eingestuft. Das Ergebnis: Einen Großteil trifft es hart. Spitzenreiter des Unglücks ist der Renault Austral 1.3, den man in der Haftpflicht gleich drei Klassen nach oben katapultiert. Und auch der Ford Focus 1.0 und der VW Touareg 3.0 TDI müssen zwei Stufen höher klettern, was bedeutet: mehr zahlen, und zwar monatlich.
Doch es gibt auch ein kleines Licht am Horizont: Immerhin 4,5 Millionen Glückliche dürfen sich über niedrigere Beiträge freuen. Modelle wie der BMW iX1 oder der VW ID.4 Pure rutschen beispielsweise nach unten. Somit scheint es so, als würden einige E-Autos und sparsame Kleinwagen belohnt, während die Ausgaben für große, stark motorisierte Verbrenner steigen. Auch wenn es vielleicht erstmal willkürlich erscheint, schauen die Versicherer ganz genau hin. Sie fragen: Welches Modell verursacht die teuersten Reparaturen? Wo kracht es am häufigsten? Die Daten der letzten drei Jahre entscheiden dabei. Also zahlen Fahrer eines BMW 7er eher drauf, während die Versicherungen für einen alten Corsa oder Hyundai i10 meist erschwinglich bleiben.
Ausnahmen: Ein Silberstreif am Horizont für Glückliche
Die Zeit für kurzfristige Kündigungen ist zwar seit dem 30. November vorbei – doch der richtige Moment zum Handeln ist immer noch jetzt. Denn wer die neuen Beiträge als Weckruf versteht, kann gegensteuern. Ein Anruf bei der eigenen Versicherung lohnt sich eigentlich immer. Viele Anbieter gewähren auch jetzt noch individuelle Rabatte, gerade um langjährige Kunden zu halten. Auch eine Anpassung der Vertragsdetails, etwa eine höhere Selbstbeteiligung oder eine korrigierte Kilometerleistung, kann die laufenden Kosten sofort senken.
Fazit: Die Beitragswelle für 2026 rollt bereits. Doch wer jetzt die Vertragsdetails prüft und das Gespräch sucht, kann die finanzielle Belastung deutlich abfedern. Manchmal sind es die kleinen Stellschrauben, die den größten Unterschied machen und den Geldbeutel spürbar entlasten.
(Quellen: Deutsche Versicherungsgesellschaft, Bundesverkehrsministerium, ADAC, Verbraucherschutz)














