
Autofahren wird zu dieser Jahreszeit immer riskanter. Umso wichtiger ist es, dass sich alle Autofahrer im Herbst an folgende Pflicht halten. Es drohen nicht nur Kosten – sondern sogar Lebensgefahr.
Nasse Straßen, früh einsetzende Dunkelheit und fallende Temperaturen. Es sind vor allem Autofahrer, die sich im Herbst umstellen und dabei an wichtige Pflichten halten müssen. Sonst werden sie schnell zur Gefährdung für alle.
Dieser Herbstpflicht muss jeder Fahrer nachgehen, um Lebensgefahr zu vermeiden
Spätestens jetzt ist es an der Zeit, alle seine Lichter am Auto auf ihre einwandfreie Funktion zu untersuchen. Wer nichts sieht, kann nicht fahren. Aber nicht nur die Dunkelheit kann zur Gefahrenquelle werden. Auch wenn sie schön anzusehen sind und harmlos von den Bäumen fallen, können sogar die ganzen bunten Blätter unschöne Situationen herbeiführen. Daher gilt vor jeder Fahrt: Blätter sowie Feuchtigkeit entfernen! Die Windschutzscheibe halten wir von Kondenswasser frei, indem wir die Klimaanlage benutzen. Und wir müssen prüfen, ob sich die Blätter nicht in den Radkästen oder Belüftungssystemen angesammelt haben. Es kann ansonsten zu Verstopfungen kommen. Doch eine entscheidende Pflicht für alle Autofahrer im Herbst wurde bislang noch nicht genannt: Es geht um die Reifen.
In Deutschland gilt die situative Winterreifenpflicht. Obwohl wohl jeder die Regel „von Ostern bis Oktober“ kennt, bedeutet diese nicht, dass wir an einem sonnigen Novembertag mit Winterreifen fahren müssen. Dennoch ist es einfach nur praktisch und logisch, seine Reifen jetzt zu wechseln. Doch hierbei wird dauernd etwas übersehen. Die Mitarbeiter der Werkstätten sind es allerdings nicht, die es vergessen, die Autofahrer im Herbst an diese wichtige Pflicht zu erinnern. Trotzdem existieren nach wie vor unzählige Wagenbesitzer, die aus der Werkstatt fahren und anscheinend an gar nichts mehr denken. Dabei ist dies bei jedem Reifenwechsel Vorschrift – ganz egal, ob man auf Winter-, Sommer- oder Allroundreifen wechselt. Es ist vorgeschrieben, nach 50 bis 100 Kilometern die Muttern nachzuziehen.
Auf dunklen, nassen Straßen steigt das Risiko für alle Verkehrsteilnehmer
Natürlich tut das Werkstatt-Personal alles dafür, die Reifen so sicher wie nur möglich zu befestigen. Und trotzdem können sich die Radmuttern durch die Vibrationen bei der Fahrt noch einmal etwas lockern. Das Nachziehen der Radmuttern ist für alle Autofahrer nach dem Reifenwechsel im Herbst Pflicht. Sollte es zum Unfall kommen, bekommt man immer eine Mitschuld, wenn man das nicht beachtet hat. Allerdings kann es sehr viel schlimmer enden, als nur eine Mitschuld zu erhalten. Jeder kann sich ausmalen, was passiert, wenn sich während der Fahrt plötzlich ein Rad löst. Diese Vorschriften haben ihren Sinn, weshalb wir hinhören sollten, wenn uns der Mechaniker an etwas erinnert. Tatsächlich gibt es auch einen Grund, dass jetzt eine bestimmte Reparatur am Auto verboten ist.














