
Aufgrund der schweren Wirtschaftslage meldet nun ein weiterer Autozulieferer Insolvenz an. Hunderte Mitarbeiter bangen um ihren Job. Experten sehen die Lage inzwischen mehr als kritisch.
Die Autobranche rutscht immer weiter in die Krise. Nun meldet ein weiterer Autozulieferer Insolvenz an. Erneut sind hunderte Jobs in Gefahr.
Selbst Experten warnen: Wirtschaftsstandort Deutschland führt zu massiven Problemen
Der Wirtschaftsstandort Deutschland wird für Unternehmen immer unbeliebter. Dies haben auch zahlreiche Umfragen in den Führungsreihen der Betriebe ergeben. Doch noch tut sich gar nichts, auch, wenn Bundeskanzler Merz versprochen hat, etwas an der veheerenden Situation ändern zu wollen.
In der Zwischenzeit schlagen weitere Verbände Alarm und machen ebenfalls auf die Misstände aufmerksam. Doch dies verhindert nicht, dass immer mehr Unternehmen pleite gehen. In diesem Jahr hat die Anzahl der gemeldeten Insolvenzen einen neuen Rekord erklommen. Laut Experten ist auch bislang keine Entspannung der Lage in Sicht. Nun hat es einen weiteren Autozulieferer getroffen, bei dem hunderte Menschen nun um ihren Job bangen.
Autozulieferer meldet Insolvenz an: So soll es für die Beschäftigten jetzt weitergehen
Nun hat auch die MoldTecs GmbH Insolvenz angemeldet. Laut Unternehmen habe man diese sorgfältig vorbereitet, sodass man handlungsfähig bleibt und erfolgreich das Insolvenzverfahren beenden kann. Es soll Ende dieses Jahres soweit sein. Ungeachtet der Insolvenzmeldung läuft der Betrieb weiter wie bisher. Die Angestellten erhalten ihre Löhne und Gehälter aus dem Insolvenzgeld. Dennoch machen sich die Arbeiter Gedanken. Am Standort Sonneberg arbeiten 330 Menschen, in Bad Harzburg sind es ca. 180 Leute. Sie alle bangen nun um ihre Arbeit und wissen nicht, wie viele von ihnen bleiben dürfen und wer gehen muss.
Die Gründe für die Insolvenz dürften sich zudem auch nicht über Nacht erledigen. Denn wie viele andere Unternehmen kämpft auch MoldTecs mit gestiegenen Kosten für Energie und für die Unterhaltung der eigenen Standorte. Zudem mache sich laut Unternehmensführung der Konkurrenzdruck stärker denn je bemerkbar. Das Übrige tut die stagnierende Nachfrage.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, t-online, MDR, Wirtschaftswoche)














