Immer günstiger: Tesla muss Preise für E-Auto senken

Ein Schauer mit Gewitter, Donner und Blitz ist über einer Zentrale von Tesla, dem US-Autobauer von Elon Musk, zu sehen und erzeugt eine bedrohliche Stimmung am Abendhimmel.
Symbolbild © imago/ MiS

In den vergangenen Monaten sind die Preise für Elektroautos in Deutschland gesunken, was für viele Verbraucher eine Chance darstellt, auf umweltfreundliche Mobilität umzusteigen. Jetzt senkt auch Tesla den Preis für eines seiner E-Autos.

Experten führen den Preisrückgang bei E-Autos auf verbesserte Produktionsprozesse, sinkende Batteriekosten und den intensiven Wettbewerb zurück. Für viele potenzielle Käufer ergibt sich dadurch erstmals die Möglichkeit, ein Elektroauto zu Preisen zu erwerben, die früher als nahezu unerreichbar galten.

Ab in die Zukunft: E-Autos auf dem Vormarsch

Elektroautos bieten neben ihrem Preisvorteil einige überzeugende Argumente, die sie für Verbraucher attraktiv machen. Sie verursachen keine direkten CO2-Emissionen, was einen Beitrag zum Klimaschutz leistet, und sind in vielen Städten von Umweltzonen- oder Parkgebühren befreit. Darüber hinaus überzeugen sie durch einen leisen Fahrbetrieb und niedrigere Wartungskosten im Vergleich zu klassischen Verbrennern. Viele Modelle verfügen mittlerweile über moderne Assistenzsysteme, digitale Cockpits und hohe Reichweiten, sodass sie auch für Langstrecken geeignet sind. Für Unternehmen und Flottenbetreiber ergeben sich zudem steuerliche Vorteile und staatliche Förderungen, die die Anschaffung weiter erleichtern.

Tesla senkt Preis für E-Auto

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Die Konkurrenz am Elektroautomarkt ist hoch wie nie zuvor. Hersteller kämpfen darum, die technologisch fortschrittlichsten Modelle auf den Markt zu bringen, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Trotz sinkender Preise bleiben Elektroautos für viele Menschen in Deutschland allerdings nach wie vor teuer. Selbst günstige Modelle kosten oft mehrere Zehntausend Euro, sodass die Anschaffung für Haushalte mit kleinem oder mittlerem Einkommen eine erhebliche Belastung darstellt. Förderprogramme und staatliche Zuschüsse können die Kosten zwar senken, reichen jedoch nicht für alle Käufer aus. Dies führt dazu, dass manche Interessierte vom Kauf eines Elektroautos Abstand nehmen und weiterhin auf klassische Verbrenner setzen.

Nun erweitert auch Tesla seine Modellpalette des Model Y um eine günstigere Version namens „Standard“. Der Einstiegspreis liegt bei 39.900 Euro und liegt damit etwa 5.000 Euro unter dem bisherigen Basismodell. Laut Hersteller erreicht das neue Einstiegsmodell eine Reichweite von rund 534 Kilometern nach WLTP, was es für den Alltag weiterhin attraktiv macht. Um die Kosten zu senken, wurde unter anderem am Fahrwerk gespart.

(Quellen: Tesla, Elektroauto Deutschland, dpa)