Immer mehr geben Verbrenner wegen seltsamem Geruch zurück

Eine Fotomontage mit einem durchgestrichenen Auto im Hintergrund. Davor ein blaues EU-Schild mit gelben Sternen. Im Vordergrund ein weiteres Schild mit einem durchgestrichenen Auto und dem Wort "Verbrennermotoren".
Symbolbild © imago/Christian Ohde

Da trauen wohl immer mehr Verbraucher ihren Nasen kaum, doch sie geben ihren Verbrenner wegen eines seltsamen Geruchs zurück. Unter gewissen Umständen dürfen sie das auch, sagen Experten.

Immer mehr Autofahrer geben ihren Verbrenner wegen eines seltsamen Geruchs zurück. Sie haben bereits alles versucht und werden ihn einfach nicht los Das sagen Fachleute zu dem Problem.

Wenn das Auto riecht: Experten geben hilfreiche Tipps

Dass ein Fahrzeug seltsam riecht, kann gleich mehrere Gründe haben. Wenn man einmal davon ausgeht, dass es nicht daran liegt, was man als Verbraucher dort so lagert, zum Beispiel offene Getränke, Lebensmittelreste oder Abfall, kann dies auch fahrzeugeigene Hintergründe haben. Experten raten deshalb immer dazu, der Ursache des Geruchs auf den Grund zu gehen. Riecht es beispielsweise im Fahrzeug sehr nach Motorenöl oder Sprit, sollte man das Fahrzeug untersuchen lassen. Denn werden Gase durch einen Fahrzeug-Defekt ins Innere geleitet, kann dies schnell gefährlich werden. Ansonsten raten Fachleute dazu, das Fahrzeug stets zu reinigen, auch die Polster gründlich zu waschen und generell keine Dinge im Auto zu lagern, die unangenehme Gerüche abgeben können. Dazu zählen beispielsweise auch undichte Sprit-Kanister.

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Autofahrer geben Verbrenner wegen seltsamem Geruch zurück: „Unter bestimmten Umständen möglich“

Immer mehr Menschen geben ihren Verbrenner jedoch zurück, auch wenn es sich dabei um einen Neuwagen handelt. Zwar mögen viele, wie ein neues Fahrzeug riecht. Es ist fabrikneu, wurde noch keinen unangenehmen Gerüchen ausgesetzt und man fährt das Auto das allererste Mal vom Hof. Doch genau darin kann auch ein grundlegendes Problem liegen. Denn neue Fahrzeuge geben noch Gerüche von Kunststoff, Polstern und Klebstoffen ab. Und dies kann ziemlich schädlich sein.

So hat eine Studie des ADAC ergeben, dass die Schadstoffe im Fahrzeuginneren kritische Werte erreichen können. Gerade für Babys, Kleinkinder und Schwangere könnte dies zum Problem werden. Der Test zeigt jedoch auch, dass die Fahrzeuge nach mehreren hundert Tagen deutlich an Ausdünstungen verloren haben und die Schadstoffe wieder unter die Bedenklichkeitsgrenze gefallen sind. Experten raten deshalb dazu, das Fahrzeug stets gründlich durchzulüften. So verschwinden in der Regel auch die unangenehmen Gerüche. Geschieht dies auch nach einiger Zeit nicht, obwohl man alles versucht hat, darf man das Fahrzeug zurückgeben.

(Quellen: ADAC, Autoexperten, Fahrzeugtests, dpa)