
Die Spritpreise in Deutschland sind nicht günstig. Und auch in den Nachbarländern sieht es mittlerweile nicht besser aus. Autofahrer werden immer verzweifelter und können sich das Autofahren kaum noch leisten.
Die Spritpreise sind alles andere als günstig und die Autofahrer werden immer verzweifelter. Auch in den Nachbarländern wird es jetzt immer teurer. Die wenigsten Menschen können sich das noch leisten.
Autofahren wird immer teurer
Die Spritpreise sind nicht günstig und das wird immer mehr zu einem Problem. Nachdem zuletzt in Deutschland die Kosten für Kraftstoff immer weiter in die Höhe geschnellt sind, ziehen nun auch die Nachbarländer nach. Die Folge: Die Preisunterschiede innerhalb der Europäischen Union schrumpfen spürbar. Grund dafür sind vor allem die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten. Dadurch schnellen die Preise immer weiter in die Höhe. Auch in Ländern wie Österreich, Dänemark oder den Niederlanden kann man nun nicht mehr günstig tanken. Während vor wenigen Tagen die Preisabstände noch bei bis zu 20 Cent pro Liter lagen, sind es mittlerweile nur noch einige Cent Unterschied.
Besonders interessant ist dabei der Dieselpreis. Hier hat Deutschland seine Spitzenposition in Sachen Preisanstieg mittlerweile sogar verloren. In Dänemark zum Beispiel steigen die Preise derzeit noch stärker an als in der Bundesrepublik. Dass die Spritpreise dermaßen teuer sind, ist für die meisten Menschen dabei eine echte Belastung.
Luxus Sprit: Auch in Nachbarländern wird es jetzt teuer
Dennoch bleibt das Tanken in vielen Nachbarländern billiger. Ein zentraler Grund dafür sind die hohen staatlichen Abgaben. In Deutschland bestehen rund 64 Prozent des Benzinpreises aus Steuern und Abgaben, beim Diesel sind es etwa 56 Prozent. Dazu zählen unter anderem Energiesteuer, CO₂-Abgabe und Mehrwertsteuer. In Ländern wie Polen, Tschechien oder Luxemburg sind die Steueranteile hingegen deutlich niedriger, was sich direkt auf den Endpreis auswirkt. Im direkten Vergleich wirken die Spritpreise deshalb hier oft günstiger.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa, EU-Kommission, Spiegel, Destatis)














