Keine 63 Euro mehr: Deutschlandticket bekommt neuen Preis

Die Hand einer nicht zu erkennenden Person hält eine Karte mit der Aufschrift "Deutschlandticket" in der Hand. Auf der Karte steht der neue Preis von 58 Euro und das Jahr 2025. Im Hintergrund sieht man einen Bahnsteig und einen haltenden Zug. Der Bahnsteig ist überfüllt von einer großen Menschenmenge.
Symbolbild © imago/Wolfgang Maria Weber

Deutschlandticket-Abonnenten aufgepasst! Bald bekommt die beliebte Fahrkarte einen neuen Preis und kostet wohl keine 63 Euro mehr. Eine neue Regelung schafft nun den ganzen Diskussionen Abhilfe. Das sind die Folgen für die Abonnenten.

Bald bekommt das Deutschlandticket einen neuen Preis und wird wohl keine 63 Euro mehr kosten. Bund und Länder haben inzwischen festgelegt, wie der Preis für das Ticket zukünftig aussehen soll.

Zu welchem Preis? Ganz Deutschland diskutiert über das Deutschlandticket

Die Diskussionen um das Deutschlandticket und dessen Preis gaben immer wieder Anlass zu heftigen Auseinandersetzungen. Bund und Länder konnten sich nicht einigen und gerieten aufgrund der Finanzierung immer wieder aneinander. Letzten Endes stellte sich heraus, dass die Preissteigerung so oder so an den Kunden weitergegeben wird.

An der Diskussion haben sich auch die Bürger heftig beteiligt, auch wenn ihre Stimmen kein politisches Gewicht hatten. Inzwischen sind mehrere Tausend Abonnenten abgesprungen und haben sich lieber ein regionales Ticket geholt. Denn mit einem Preis von 63 Euro ab dem 1. Januar dieses Jahres lohnte es sich für viele einfach nicht mehr. Damit die Diskussionen in der Politik nicht immer wieder hochkochen, haben sich Bund und Länder nun auf die Preisgestaltung des Deutschlandtickets geeinigt.

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Deutschlandticket bekommt neuen Preis: So soll dieser zukünftig aussehen

Ein Vorschlag, den einige Fachleute schon gemacht haben, findet nun Eingang in eine politische Regelung. Bund und Länder haben sich nämlich darauf geeinigt, dass nicht mehr politische Vorgaben den Preis des Deutschlandtickets bestimmen, sondern eine Formel, die zukünftig darüber entscheidet, was die Kunden für das Ticket bezahlen sollen. Mit diesem Preisindex werden für die kommenden Jahre Personalkosten mit 55 Prozent, Energiekosten mit 20 Prozent und allgemeine Kosten mit 25 Prozent berücksichtigt. Dabei soll es zukünftig keine Erhöhungen im zweistelligen Prozentbereich geben.

Wie teuer das Deutschlandticket beispielsweise im nächsten Jahr sein wird, soll frühestens Ende September dieses Jahres feststehen. Ergeben sich keine erhöhten Kosten, strebt man einen stabilen Preis für das Ticket an. Dass das Deutschlandticket bei entsprechender Preisentwicklung günstiger wird, ist nicht vorgesehen. Man wolle den Preis dann eher stabil halten, heißt es.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)