
Es bleibt wohl noch länger Wunschdenken, dass Benziner und Diesel ihre Bedeutung verlieren. Denn laut einer aktuellen Studie dominieren diese beiden Antriebsarten weiterhin die Straßen. Sehr zum Leidwesen der Klimaschützer.
Benziner und Diesel bleiben weiterhin dominant auf den Straßen und Autobahnen. Diese Erkenntnis brachte eine Studie. Die Mehrheit der Befragten sprach sich gegen ein E-Fahrzeug aus. Damit bleibt die Mobilitätswende wohl noch Wunschdenken.
Immer noch hoch im Kurs: Verbraucher kaufen klassische Antriebsarten
Mit dem Ende des 1. Quartals 2026 trudeln nun auch nach und nach die Auswertungen der Zulassungsstellen ein. Norwegen zum Beispiel geriet in die Schlagzeilen, weil fast 100 Prozent der zugelassenen Fahrzeuge im März E-Autos waren. Benziner und Diesel spielten hier quasi keine Rolle mehr. Dennoch findet man auf den norwegischen Straßen immer noch vermehrt klassische Antriebsarten vor. Denn, so Experten, ein solcher Wandel benötigt Zeit.
In Deutschland betrug die Anzahl der neu zugelassenen E-Autos ca. 21 Prozent. Das nächste Ziel sei es, die Neuzulassungen auf 25 Prozent zu steigern und für dieses Jahr konstant zu halten. Das zeigt: Hierzulande vertrauen die Menschen immer noch den klassischen Antriebsarten mehr als der E-Mobilität. Und das, obwohl die Hersteller an allen Gegenargumenten mit Hochdruck arbeiten.
Benziner und Diesel dominieren weiter: Von Mobilitätswende kein Spur
Es gibt jedoch ein Nachbarland, das den E-Autos noch weniger vertraut als die Deutschen. In Österreich machen die E-Autos und die Hybrid-Fahrzeuge zusammen gerade einmal 14 Prozent aus. Mit 58 Prozent liegt der Benziner auf dem ersten Platz. Der Diesel folgt mit 37 Prozent auf Platz zwei. Und damit nicht genug: Rund ein Drittel der befragten Österreicher gab an, sich wieder einen Benziner kaufen zu wollen, wenn man ein neues Auto anschaffen muss. Nur ein Viertel der Befragten würde sich ein E-Auto kaufen.
Besonders verwunderlich finden die Experten, dass auch die jüngeren Generationen wieder aufs Auto zurückgreifen. Weiterhin steht ein eigenes Fahrzeug für Mobilität und Unabhängigkeit. Dabei spielen E-Autos eher eine geringere Rolle, denn bei den Preisen können es sich viele einfach nicht leisten.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Wiener Städtische Versicherung)














