Keine Mobilitätswende: Deutsche halten weiter am Verbrenner fest

Mehrere aufgereihte E-Ladesäulen stehen nicht gebraucht in Reih und Glied und warten, bis ein E-Auto sie benutzt. Sie sehen neu und hochwertig aus. Insbesondere Vielfahrer lieben Elektroautos.
Symbolbild © istockphoto/PhonlamaiPhoto

Die Mobilitätswende in Deutschland kommt langsamer voran als erwartet, denn viele Autofahrer zögern beim Umstieg. Neue Zulassungszahlen zeigen zwar Bewegung im Markt, doch die Deutschen halten weiter am Verbrenner fest.

Viele Menschen fühlen sich derzeit hin und her gerissen zwischen Verbrenner und Elektroauto, denn beide Antriebsarten bieten unterschiedliche Vorteile. Einerseits versprechen Elektroautos geringere Betriebskosten und weniger Emissionen, andererseits sorgen hohe Anschaffungspreise und Reichweitenfragen für Unsicherheit.

Steigende Spritpreise treiben Autofahrer zum E-Auto

Trotz dieser Unsicherheit entscheiden sich einige Käufer bewusst für ein Elektroauto, weil sie langfristig Kosten sparen und unabhängiger von steigenden Spritpreisen werden wollen. Zudem spielt der Umweltgedanke für viele eine wichtige Rolle, denn geringere CO₂-Emissionen gelten als Beitrag zum Klimaschutz. Staatliche Förderungen und niedrigere Wartungskosten erleichtern die Entscheidung zusätzlich, viele Fahrer berichten von positiven Erfahrungen im Alltag. Auch neue Modelle mit höheren Reichweiten und kürzeren Ladezeiten stärken das Vertrauen in die Technologie. Deshalb wächst die Zahl der E-Auto-Käufer langsam, auch wenn viele Interessenten weiterhin abwarten und den Markt beobachten.

Deutsche halten weiter am Verbrenner fest

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Viele Hersteller setzen parallel verstärkt auf Hybridautos, weil sie als Kompromiss zwischen Verbrenner und Elektroantrieb gelten. Hybridmodelle kombinieren einen klassischen Motor mit einem elektrischen System, und deshalb können Fahrer flexibel bleiben und zugleich Sprit sparen. Unternehmen nutzen diese Strategie, um unterschiedliche Kundengruppen anzusprechen und Risiken zu verteilen. Zudem lassen sich bestehende Produktionsanlagen weiter verwenden, was Investitionen reduziert und Planung erleichtert. Viele Konzerne erweitern ihr Angebot an Hybridfahrzeugen, weil sie darin eine stabile Übergangslösung sehen.

Die aktuellen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes zeigen, dass die Mobilitätswende nur langsam vorankommt, denn der Markt verteilt sich weiterhin auf verschiedene Antriebsarten. Im März 2026 registrierte das KBA 294.161 neu zugelassene Autos. Hybride führten mit 87.850 Fahrzeugen die Statistik an, danach folgten Elektroautos mit 70.663 Zulassungen. Benziner erreichten 66.959 Neuanmeldungen, Diesel kamen auf 37.664 Fahrzeuge, und Plug-in-Hybride bildeten mit 29.996 Einheiten das Schlusslicht. Viele Deutsche halten demnach weiterhin am Verbrenner fest und lassen die Mobilitätswende nur langsam voranschreiten.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Kraftfahrt-Bundesamt)