
Die Klimawende gerät ins Stocken, denn der nächste Autobauer setzt jetzt wieder verstärkt auf den Verbrenner. Es ist eine strategische Kehrtwende – und diese hat Signalwirkung.
Neue Investitionen fließen in alte Technologien. Ein großer Autobauer will weiter am Verbrenner festhalten – ein deutliches Zeichen für den holprigen Verlauf der Klimawende.
Die große Rückkehr des „alten“ Antriebs: Geld fließt wieder in Benzin und Hybrid
Die Welt soll elektrisch werden, doch die Kundschaft will offenbar nicht so schnell. Jetzt macht der nächste große Player in der Autoindustrie einen deutlichen Rückzieher: Denn die reine Elektro-Strategie ist hier Geschichte. Hinter dieser überraschenden Kehrtwende steckt die Luxusmarke Genesis, das Premium-Label des südkoreanischen Hyundai-Konzerns. Nach eigenen Angaben reagiert man damit auf den Markt, der den vollständigen Umstieg auf E-Autos nicht so schnell mitmacht, wie erhofft. Statt nur auf Strom zu setzen, investiert der Hersteller nun wieder kräftig in die Entwicklung neuer Benziner und Hybride – auch für die heiß ersehnten Sportmodelle der Magma-Serie.
Das ist ein deutliches Signal und ein weiterer Stolperstein für die ambitionierte Klimawende: Denn während die Politik in Brüssel und Berlin auf Verbote setzt, halten die Autobauer in den Chefetagen praktisch am Verbrenner fest. Sie orientieren sich an den Bedürfnissen der Verbraucher, die in der Realität oft noch Reichweitenangst oder schlicht keine Lademöglichkeit haben. Diese strategische Zwickmühle zwischen politischem Wunsch und wirtschaftlicher Realität bringt die gesamte Verkehrswende ins Wanken.
Realität korrigiert Politik: Eine Zwickmühle bringt die Verkehrswende ins Wanken














