Kommender Blackout: Deutsche Tankstellen werden lahmgelegt

Tankstelle in Deutschland am Abend
Symbolbild © istockphoto/Dizfoto

Tankstellen fallen einem möglichen Blackout nahezu ohne Vorbereitung zum Opfer. Neben den Schutzkonzepten sind die Autofahrer gefragt.

Seit Monaten taucht der Blackout immer wieder in den Medien auf. Die Angst ist nicht aus den Köpfen der Verbraucher und Unternehmer herauszubekommen. Gemeint ist ein tagelanger und flächendeckender Stromausfall. Dieser würde sich massiv auf alle Lebensbereiche auswirken. Davon wären auch Tankstellen, das Tanken und Autofahrer betroffen.

Blackout legt Verkehr lahm

Bei einem Blackout kann niemand mehr an den Tankstellen tanken. Denn dafür ist Strom notwendig. Ohne Energie gibt es keinen Sprit. Das mobile Leben wäre lahmgelegt. Den Autofahrern sind die Hände gebunden. Es sei denn, sie bereiten sich vor.

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Unzureichende Vorbereitung auf Black-out

Laut Berichterstattung im Oktober wäre das Bundesland Sachsen-Anhalt auf einen Blackout nur unzureichend vorbereitet. So haben nur neun Tankstellen eine Notstromversorgung.

Ausgenommen davon sind die polizeilichen Tankstellen, die nach Angaben des NRW einen Notstrombetrieb haben. Bei einem Blackout kann der Polizeidienst weiter versorgt werden. In der Priorisierung haben Krankenhäuser, Feuerwehr und Rettungsdienst Vorrang.

So sorgen private Fahrzeughalter vor

Nach Berichten der RUHR24 im November würde sich Dortmund unter dem Oberbürgermeister Thomas Westphal auf einen längeren Blackout vorbereiten. Gemeint damit sind Vorsorgemaßnahmen. Doch wie können sich private Autofahrer auf den Stromausfall vorbereiten?

Dem ADAC zufolge darf man selbst 240 Liter Kraftstoff in einem Privatfahrzeug befördern. Das entspräche vier Kanistern mit jeweils 60 Litern. Fahrzeughalter sollten darauf achten, dass die Kanister die UN- oder Reservekraftstoffkanister-Zulassung haben.

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Lagern darf niemand die 42 Liter in einem Fahrzeug. Erlaubt ist lediglich der Transport. Aus Sicherheitsgründen sollte man maximal einen Kanister mit 10 Litern Sprit im Kofferraum mitführen. Ein Notstromaggregat und ein Vorrat mit Lebensmitteln gehören ebenso wie einige Kanister mit Treibstoff, Kerzen, Decken und warme Kleidung zu einer durchdachten Vorbereitung auf einen längeren Blackout. Nun ist es an jedem selbst, die eigenen Maßnahmen zu prüfen und nachzujustieren.