
Die Menschen einer deutschen Großstadt können sich jetzt freuen, denn die nächste beheizbare Fahrradbrücke wird eröffnet. Sie misst fast 400 Meter und bietet Fahrradfahrern viele Vorteile.
Fahrradfahrer aufgepasst! Die nächste beheizbare Fahrradbrücke ist fertig und wird nun eröffnet. Sie ist beinahe 400 Meter lang und löst einige Probleme, die jeder Fahrradfahrer in dieser Stadt kennt.
Großstadt arbeitet an langfristigem Plan
Bei den Vorgaben der EU-Kommission hat sich jeder Mitgliedsstaat dazu verpflichtet, maßgeblich dazu beizutragen, die Temperatur um 2 Grad, mindestens jedoch um 1,5 Grad Celsius pro Jahr, zu senken. In Deutschland machen sich jedes Bundesland und jede Stadt Gedanken darüber, wie man dies bewerkstelligen kann. Neben der Anlage von Parks und Grünanlagen zählt auch dazu, die Bürger zu motivieren, auf klimafreundlichere Fortbewegungsmittel umzusteigen. Eines davon ist ganz klar das Fahrrad.
Doch wer in einer Großstadt mit dem Fahrrad unterwegs ist, stellt sehr schnell fest, dass es zu wenige sichere Fahrbahnen für Radfahrer gibt. In so mancher Stadt gleicht es damit einer sportlichen Höchstleistung, wenn man ein bestimmtes Ziel erreichen will. Eine Großstadt hat dies erkannt und arbeitet fleißig an der Umsetzung der erstellten Pläne.
Ein wichtiger Faktor fehlt noch
Zwei von drei beheizbaren Fahrradbrücken hatte Tübingen bereits eröffnet. Nun folgte gestern Nachmittag die dritte. Sie erstreckt sich über 365 Meter, ist 4 Meter breit und leicht an ihrem blauen Boden zu erkennen. Zweieinhalb Jahre Bauzeit nahm das Werk in Anspruch und kostete 16 Millionen Euro. Ein Drittel davon bezahlte die Stadt selbst. Die anderen zwei Drittel übernahmen Bund und Länder. Die neue Fahrradbrücke verbindet den Tübinger Stadtteil Derendingen mit der Europastraße sowie dem Hauptbahnhof und führt direkt in die Altstadt. In 10 Metern Höhe über den Bahngleisen können die Fahrradfahrer die verschiedenen Ziele erreichen. Auch diese Brücke ist beheizbar, denn dies spart im Winter das Streusalz und garantiert eine längere Lebensdauer.
Doch Tübingen hat noch ein viertes Projekt in Arbeit. Seit Mitte Mai baut die Stadt an der Fuß- und Radbrücke in Lustnau. Damit soll ein barrierefreier Übergang für Fußgänger über den Neckar möglich und der alte, nicht barrierefreie Weg ersetzt werden. Voraussichtlich Mitte 2025 soll auch diese Brücke dann eröffnen.














