Mega-Revolution: Neue Elektroauto-Batterie soll für immer halten

Ein weißes Elektroauto lädt gerade per Kabel, stehend, bei einer Elektrotankstelle an einer Strom-Zapfsäule auf, um wieder weiterfahren zu können. Dahinter parkt ein anderes weißes Fahrzeug.
Symbolbild © imago/Michael Gstettenbauer

Derzeit bahnt sich eine Erfindung an, die den Markt der E-Mobilität revolutionieren könnte. Eine neue Elektroauto-Batterie soll nämlich quasi für immer halten und damit gleich mehrere Probleme auf einen Schlag lösen.

Eine neue Elektroauto-Batterie soll nun für immer halten und damit gleich mehrere Probleme auf einmal endgültig lösen. Die Revolution ist bereits patentiert und soll zügig die Serienreife erreichen.

Zu teuer, zu aufwändig, zu unzuverlässig: Probleme der E-Autos

Keine Zeit und keine Geduld scheinen die Menschen zu haben, wenn es um die E-Autos geht. Als nach dem Zweiten Weltkrieg die Massenfertigung der Autos auch die deutsche Bevölkerung tatsächlich erreichte und sich immer mehr Bürger ein Fahrzeug leisten konnten, gab es ähnliche Probleme wie heute mit dem Elektroauto. So teuer der Sprit damals war und es ihn nur an bestimmten Orten zu kaufen gab, so ist es heute mit der E-Mobilität. Jede Technik braucht ihre Zeit, zum die auftretenden Probleme lösen zu können.

Doch die Verbraucher empfinden die E-Autos als immer noch zu teuer. Ladesäulen sind heutzutage nicht überall verfügbar, auch wenn man beständig daran arbeitet, das Netz entsprechend auszubauen. Auch an der Zuverlässigkeit und der Langlebigkeit der E-Auto-Batterie arbeiten immer mehr Hersteller. Auch wenn die Batterien langlebiger und auch günstiger in der Herstellung werden, reicht dies immer noch nicht aus. Nun soll es jedoch eine weitere Revolution im Bereich der E-Mobilität geben.

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Neue Elektroauto-Batterie soll für immer halten

Und wieder handelt es sich bei dem innovativ voranschreitenden Autohersteller um den chinesischen Autobauer BYD. Es ist schon länger bekannt, dass die Zukunft der E-Mobilität in Festkörper-Akkus liegen soll. Die derzeitig verwendeten Litium-Ionen-Akkus bewegen die Ionen durch flüssige Elektrolythe, was sie anfälliger machen soll. Diesen Nachteil gleichen Festkörper-Akkus zwar aus, zeigen sich in der Herstellung jedoch deutlich komplizierter.

Deshalb arbeitet BYD an einer Membran aus anorganischen Festelektrolyt-Partikeln und einem faserartigen Polymer-Netzwerk. Diese zusätzliche Schicht soll die Bestandteile des festen Akkus zusammenhalten und dabei den Fluss der Ionen nicht ausbremsen. BYD will dabei Sulfid-Elektrolyte verwenden, die für ihre hohe Leitfähigkeit der Ionen bekannt sind. Auf der anderen Seite reagieren sie jedoch deutlich empfindlicher auf äußere Einflüsse. Zwar will man das Ergebnis bereits im nächste Jahr präsentieren. Allerdings reicht es da wohl noch nicht zur Serienreife. Experten halt diese jedoch für 2030 für realistisch.

(Quellen: CHIP, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)