
Es ist Urlaubszeit und die Temperaturen steigen wieder. Vor allem im Auto kann es dabei schnell unerträglich heiß werden. Doch es gibt Tricks, mit denen man den Innenraum zügig wieder kühl bekommt.
Viele Menschen unterschätzen, wie heiß es im Sommer in einem Auto tatsächlich werden kann – selbst wenn das Fahrzeug nicht in der direkten Sonne steht. Mit ein paar Kniffen lässt sich das Fahrzeuginnere jedoch schnell wieder abkühlen.
Hitze im Auto: Fahrbare Sauna und Verbrennungsgefahr
Bereits 30 Minuten in der sommerlichen Mittagssonne reichen aus, um im Inneren eines Autos für mindestens 50 Grad Celsius zu sorgen. Je länger sich das Fahrzeug in der Sonne befindet, desto höher klettern die Temperaturen. Entsprechend unangenehm ist es schon beim Öffnen einer Tür, wenn die dunstige Hitze des Wageninneren einen regelrecht überrollt. Auch das Einsteigen kostet dann einiges an Überwindung. Hinzu kommt, dass insbesondere Sitze mit Lederbezug unsagbar heiß werden können, wenn diese der Glut der Sonne gar über Stunden schutzlos ausgeliefert sind. Ebenso verhält es sich mit dem Lenkrad und dem Schaltknüppel. Im schlimmsten Fall kann dies sogar zu schmerzhaften Verbrennungen führen. Mit all dem im Hinterkopf sollte sich niemand – schon gar nicht Kinder oder Haustiere – bei sommerlichem Wetter in einem parkenden, verschlossenen Auto aufhalten!
Tipps gegen die Hitze: So kühlt man das Auto ab
Laut einer Studie des ADAC sind sogenannte „Halbgaragen“ besonders effektiv gegen die Hitzeentwicklung. Da das Fahrzeuginnere rundum vor den Sonnenstrahlen geschützt ist, besteht auch keine Gefahr, sich an Sitzen oder Armaturen zu verbrennen. Ähnlich verhält es sich mit einer äußeren Sonnenschutzfolie oder Scheibentönungen. Am besten ist selbstverständlich ein schattiger Parkplatz. Der ist jedoch nicht immer gegeben. Außerdem „wandert“ die Sonne und wirft schnell woanders ihren Schatten.
Ist es im Auto trotzdem unerträglich heiß, hilft in jedem Fall die Klimaanlage – so sie denn vorhanden ist. Allerdings empfiehlt sich die Nutzung erst bei längerer Fahrt, da sonst der Kreislauf Probleme machen kann. Auch sollte sich die kühle Luft gleichmäßig im Auto verteilen und nicht direkt auf den Körper gerichtet sein. Denn das kann zu Muskelverspannungen und Erkältungen führen. Bei einer kurzen Fahrt ist es daher ratsam, mit offenen Fenstern für Erfrischung zu sorgen. Auch heizt sich ein hell lackiertes Fahrzeug spürbar weniger auf als ein dunkles.
(Quellen: ADAC, ACE Auto Club Europa)














